Weiteres Löschwasserreservoir

  • vonred Redaktion
    schließen

Wettenberg(pm). Die SPD begrüßt, dass grundsätzliche Einvernehmen zwischen Gemeindevorstand, Gleibergverein und Gemeindevertretern besteht, dass der 1912 errichtete Hochbehälter auf dem Gelände Oberburg als zusätzliches Reservoir für die Löschwasserversorgung der Burg Gleiberg erhalten bleiben soll. Da nur noch die Frage offen sei, wie die "Umwidmung" am besten erreicht werden kann, habe die SPD einen pragmatischen Antrag für die Gemeindevertretung formuliert. Dieser sehe vor, dass die Gemeinde dem Gleibergverein anbiete, den Hochbehälter als Löschwasserzisterne zu erhalten und nicht zu verfüllen, zu diesem Zweck eine Entnahmemöglichkeit (Hydrant) auf dem Burghof einzurichten und dem Gleibergverein zu überlassen, die jährlichen Kontrollen des Hochbehälters und des Hydranten zu übernehmen, den für die Verfüllung eingesparten Betrag dem Gleibergverein zur Verfügung zu stellen.

Der CDU-Antrag zum selben Thema, der inhaltlich in dieselbe Richtung gehe, weise einige technische Schwächen auf. So sollte auf die vorgesehene Inanspruchnahme des Eigenbetriebs der Gemeinde verzichtet werden - es sei fraglich, ob der Eigenbetrieb nach seiner Betriebssatzung diese Leistung überhaupt erbringen dürfte. Diese Konstruktion, die überdies die Schaffung eines neuen Haushaltstitels zur Finanzierung dieser Dienstleistung erforderlich machen würde, ist auch überflüssig.

Vielmehr kann die Wartung pragmatisch von Gemeinde und Freiwilliger Feuerwehr Wettenberg übernommen werden, so die SPD-Meinung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare