Gemeindewerke Wettenberg

Wasser und Abwasser werden keinesfalls teurer

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Wettenberg(so). Wasser und Abwassergebühren bleiben in den drei Wettenberg-Dörfern im vierten Jahr in Folge stabil. 2,40 Euro sind für den Kubikmeter Trinkwasser fällig, Die gleiche Menge Abwasser kostet in der Entsorgung 2,20 Euro. Die Regenwassergebühr liegt unverändert bei 55 Cent je Quadratmeter versiegelter Fläche im Jahr. Diese Tarife sollen auch 2020 gelten, schlägt das Rathaus vor.

Und das, obwohl wieder investiert wird: 1,07 Millionen Euro in die Wasserversorgung und 2,17 Millionen Euro ins Kanalnetz. Das sieht der Wirtschaftsplan der Gemeindewerke fürs kommende Jahr vor. Geld fließt unter anderem in Konzepte und Maßnahmen, um bei Starkregen Wasser abzufangen respektive abzuleiten, ohne dass es nasse Keller in den Dörfern gibt. "Da ist in den kommenden Jahren kräftig zu investieren", kündigt Bürgermeister Thomas Brunner an. Er spricht zugleich von einem "unverschämt gesunden" Eigenbetrieb; Die Gemeindewerke sind fast schuldenfrei.

Sinken die Gebühren gar?

Der Wirtschaftsplan fürs kommende Jahr wird im Haupt- und Finanzausschuss weiter beraten. Aus den Reihen der Freien Wähler dürft erneut die Forderung nach Senken der Abwassergebühren kommen. Denn da seien in den vergangenen Jahren "Überschüsse ohne Ende" eingefahren" worden, wie ein Kenner der Materie darlegt.

Angesichts einer Rücklage von mehr als zehn Millionen Euro bei den Gemeindewerken (Bereich Abwasserentsorgung) denken die Freien Wähler bereits seit dem Spätsommer darüber nach, die Gebühren zu senken. FW-Fraktionsvorsitzende Julia Trampisch hatte bereits im September bezweifelt. dass eine Rücklage in dieser Größenordnung in absehbarer Zeit für Investitionen benötigt würde. Die Freien Wähler wollen die Bürger davon profitieren lassen.

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