Eine bunte Spiel- und Bewegungslandschaft kann hinter der Eduard-David-Halle in Krofdorf-Gleiberg entstehen. FOTO: SO
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Eine bunte Spiel- und Bewegungslandschaft kann hinter der Eduard-David-Halle in Krofdorf-Gleiberg entstehen. FOTO: SO

Viel Platz zum Spielen

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
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Wettenberg(so). Launsbach hat einen, Wißmar auch. Und jetzt bekommt auch Krofdorf-Gleiberg einen. Die Rede ist von sogenannten Mehrgenerationenplätzen oder Bürgerparks: Angelegt zum Verweilen und Treffen, zum Spielen, Sport treiben - idealerweise über Generationen hinweg.

Während der Park in Launsbach zwischen Bürgerhaus, Grundschule und Kita mittlerweile gut angenommen und belebt ist, arbeitet man in Wißmar am Fischerweg noch an der Vollendung. In den kommenden Wochen soll die Anlage mit Bäumen und Büschen komplettiert werden.

365 000 Euro für Ort der Begegnung

In Krofdorf läuft derweil die Planungsphase für die Fläche hinter der Eduard-David-Halle. Dort findet sich bislang eine graue Asphaltfläche, flankiert von sechs Basketballkörben. Dahinter ein in die Jahre gekommener Kleinkinder-Spielplatz. 365 000 Euro stehen im kommenden Jahr bereit, um daraus einen Ort der Begegnung werden zu lassen. Dank üppiger Landesförderung bleiben die Kosten für die Kommune erträglich.

Was dort alles entstehen kann, das wurde in mehreren Vorbesprechungen erarbeitet: Am vergangenen Freitag erst fand ein Termin mit interessierten Bürgern vor Ort statt, um weitere Anregungen und Ideen zu sammeln und in die Planungen einfließen zu lassen. Es waren zwar coronabedingt etwas weniger Menschen anwesend als erhofft, aber die Beteiligung war nicht minder intensiv. In den kommenden Tagen werden zudem weitere Anregungen per E-Mail, via Facebook etc. entgegengenommen. "Da wollen wir die Online-Werbetrommel nochmals rühren", sagt Ralf Volgmann (SPD). Vor allem Jugendliche sollen mit ihren Wünschen und Vorstellungen noch besser eingebunden werden. Der von Volgmann geleitete Ausschuss hat am Montag die bisherigen Ideen zusammengestellt. Fitness und Bewegung haben da einen hohen Stellenwert. Und zwar für alle Altersklassen. Das hat bereits der örtliche Sportverein, der TSV Krofdorf-Gleiberg, angeregt. Auch über eine Wasserspielfläche, eine Seilbahn oder eine Seilrutsche wird nachgedacht, ebenso über eine Boulebahn. Nur die "nie versiegende Bierquelle" dürfte ein frommer Wunsch bleiben.

Im Blick hat man auch Bedenken von Nachbarn, es könnte ob der Spielgeräte dort etwas lauter werden. Lärmbelästigung soll nicht sein. Ergo werde man darauf schauen, sichert Bürgermeister Thomas Brunner zu.

Geprüft werden soll zudem die Frage der Parkplätze (idealerweise vor der Turnhalle, denn an der Sporthalle in der Krokelstraße ist es oft schon eng) und auch der Toiletten.

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