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TSV-Senioren besichtigen Burg

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Von: Volker Mattern

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115 TSV-Senioren nehmen am Burg-Programm teil. © Red

Wettenberg (m). Mancher Verein würde sich glücklich schätzen, so viele Gesamtmitglieder zu haben wie der TSV Krofdorf-Gleiberg an Ü-60-Mitglieder, nämlich 400. Denen widmen die Verantwortlichen um Vorsitzenden Kai Drescher und seinen Vize Dr. Jürgen Leib große Aufmerksamkeit.

Die Veranstaltung für ältere Vereinsmitglieder hat eine jahrzehntelange Tradition. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste diese im vergangenen Jahr ausfallen.

Großes Interesse

Die Anfänge waren Kaffee und Kuchen in der ehemaligen Turn-, später Mehrzweckhalle. Die Jahre danach wurden unterschiedliche Angebote wahrgenommen: Beispielsweise »Holiday on Ice« in Frankfurt, Theaterbesuche im Stadttheater Gießen oder Theater in Bad Nauheim. Beim »Feuerwerk der Turnkunst« begeisterten sich die Senioren in Wetzlar.

Der Vorstand und die Organisatoren hätten sich über all die Jahre nicht so viel Mühe gemacht, wenn die Resonanz nicht entsprechend gewesen wäre: Meist lag die Beteiligung zwischen 100 und 150 Personen. Jüngst waren es 115 und man blieb in heimatlichen Gefilden. In fünf Gruppen wurden Burgführungen auf Burg Gleiberg gemacht, und zwar von Günter Feußner, langjähriger Vorsitzender des Gleiberg-Vereins und Ehrenvorständler dort, von Margret Wagner, ehemalige Schatzmeisterin sowie vom derzeitigen Vorsitzenden, Andreas Kraft, dem 2. Vorsitzenden und Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt und Jürgen Leib, Schriftführer und profunder Kenner der Burghistorie.

Im Anschluss an die Führungen wurde die TSV-Gesellschaft bei herrlichem Wetter vom Pächter der Burggastronomie Axel Horn und seinem Team auf dem Burghof bewirtet.

Für die organisatorischen Rahmenbedingungen war Leib mit weiteren Vorstandsmitgliedern des TSV verantwortlich. Auch an jene Teilnehmer, denen der Fußweg auf die Burg zu beschwerlich war, hatte man gedacht und hier galt der Dank der Gemeinde für das Bereitstellen eines Kleinbusses, der von Gerd Klose gefahren wurde.

Alle Teilnehmer waren voll des Lobes. Und sie war durchaus spürbar, die nach langer Pause endlich gestillte Sehnsucht nach Wiedersehen und Gemeinschaft in geselliger Runde, mit anspruchsvollem Programm.

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