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Kinder der Kita "Finkenweg" erfreuen das Publikum mit "Der Gorilla mit der Sonnenbrille". FOTO: M

Tanzen, Turnen, Prinzen und Kritisches

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Wettenberg(m). War das wieder ein Riesenspaß - die Sitzung "Kinder für Kinder" verwandelte die voll besetzte Mehrzweckhalle in ein kunterbuntes Tollhaus. Damit begann die heiße Phase des Faschings in der närrischen Hochburg Krofdorf-Gleiberg. Gut 130 Mitwirkende reihten in 21 Programmpunkten über zwei Stunden Höhepunkt an Höhepunkt. Das Krofdorfer Prinzenpaar Prinzessin Lara I. und Prinz Florian I. machten ihren Aufwartung, bevor 39 Knorzel sich nicht zweimal bitten ließen, als das Lied "Nimm die Beine in die Hand und tanz" erklang.

Mit viel Applaus wurde auch das Kinderprinzenpaar, Leni und Mika aus Launsbach. begrüßt; und die hatten als Gastgeschenk ihre Garde mitgebracht. Die beiden Krofdorf-Gleiberger Kitas gehören schon lange zum festen Bestandteil der Kindersitzung. Die Kinder aus dem Finkenweg tanzten zu "Der Gorilla mit der Sonnenbrille" und die "Schatzkiste-Kids" präsentierten sich in tollen "Star Wars"-Kostümen.

Bürgermeister Thomas Brunner hatte hoffentlich gut zugehört, als den "Scherzkeksen" so gar nicht zum Scherzen zumute war und die junge Bande den Finger in so manche Wunde legte: Da liegt offensichtlich einiges im Argen in der Grundschule, bei den Sanitäranlagen im Schwimmbad und mit der Ampelschaltung in der Hauptstraße hapert es auch. Die Tanz-AG der Grundschule aber funktioniert, wie sie mit ihrem "Engeltanz" zeigten.

Obwohl die Krofdorf-Gleiberger Fastnachtsfreunde mit ihren Eigengewächsen aus dem Vollen schöpfen können, sind auch Gäste immer gern gesehen, die das Programm mitgestalten: Die Garden aus Bieber und Rodheim sowie aus Ruttershausen und aus Heuchelheim waren mit von der Partie.

Die Harmonika-Junioren eröffneten den zweiten Teil, in dem auch die TSV-Turner begeisterten. Am Schluss der 20. Kindersitzung eroberte die KFF-Midi-Garde die Herzen der Gäste. Verantwortlich für alles war das bewährte Trio Gabi Schalch, Britta Heyer und Tine Theiß mit seinen vielen Helferinnen und Helfern.

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