Auch der Badespaß soll beim Zeltlager am Wißmarer See im August nicht zu kurz kommen. ARCHIVFOTO: RAS
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Auch der Badespaß soll beim Zeltlager am Wißmarer See im August nicht zu kurz kommen. ARCHIVFOTO: RAS

Spiel, Spaß und Klimaschutz

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Wettenberg(lun). Weltweit gehen die Jugendlichen für den Klimaschutz auf die Straße. Aber wie können sie den auch in ihrem eigenen Alltag umsetzen? Das wollen die Gemeinde Wettenberg und das Kinder- und Jugendbüro der Kommune zeigen. Im internationalen Zeltlager am Wißmarer See kommen vom 5. bis 14. August 42 Jugendliche aus Wettenberg sowie den Partnerstädten Sorgues und Grigny (Frankreich) sowie Zsámbék und Tök (Ungarn) zusammen. Dabei sollen sie spielerisch über den Umweltschutz aufgeklärt werden. Bei Workshops und Ausflügen lernen die Jugendlichen, wie Nachhaltigkeit im Wettenberger Raum praktiziert wird. Passend zum Zeltlager steht das Thema Wald im Fokus der Aktionen. "Die Kinder aus Frankreich und Ungarn haben nicht jeden Tag einen Baum vor der Tür, das ist schon etwas Besonderes", findet Bürgermeister Thomas Brunner. Auch Themen wie Abfallvermeidung seien für viele der Gäste neu.

Voraussetzung für die Teilnahme sind gute Englischkenntnisse und eine europäische Krankenversicherung. Allerdings stehen auch Dolmetscher zur Verfügung, die im Notfall auf Französisch oder Ungarisch übersetzen können. Die Jugendbegegnung soll indes kein in den Wald verlegter Schulunterricht sein. Vielmehr stehen Spiel und Spaß im Vordergrund. Zwischendurch gibt es ein vielseitiges Freizeitangebot mit Disco-, Themen- und Sportabenden. Wichtig ist, dass ein reger Austausch zwischen den Jugendlichen stattfinden soll, der im besten Fall zur Freundschaft wird.

Der Teilnahmepreis liegt bei 99 Euro. 14 Plätze sind für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren zu vergeben. Anmeldungen sind noch bis zum 11. Mai auf der Homepage der Gemeinde Wettenberg möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und zum Programm. Bei einem gelungenen Ablauf hoffen Gemeinde sowie Kinder- und Jugendbüro, schon bald Folgeveranstaltungen in den Partnerstädten anbieten zu können.

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