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Alle Beteiligten sind stolz auf den erfolgreichen Weg der Kita zum Familienzentrum.

"Schatzkiste" wird ab November zum Familienzentrum

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Wettenberg (ws). Die Qualitätskriterien des Landkreises sind erfüllt, fünf Fachkraft-Stunden für die Koordinatorin werden zur Verfügung gestellt. Die Kindertagesstätte "Schatzkiste" in Krofdorf ist ab dem 1. November als Familienzentrum anerkannt. "Mein Dank gilt allen, die am Prozess beteiligt waren, besonders auch den Eltern. Denn ohne Eltern geht es beim Familienzentrum nicht." sagte Kita-Leiterin Bärbel Moos während des Treffens aller an den Vorbereitungen Beteiligten. Die Aufgaben der Koordinatorin wird Ina Schulz vom Kita-Team übernehmen. Beteiligt am Prozess waren auch das Kita-Team, der Elternbeirat und der Förderverein der Kita.

Nach der Definition des Bundesverbandes der Familienzentren sind diese "Begegnungs-, Unterstützungs- und Erfahrungsorte für Kinder, die an nachbarschaftliche Lebenszusammenhänge anknüpfen, die elterliche Erziehungskompetenz stärken, Selbsthilfepotenziale von Eltern und anderen an der Erziehung der Kinder beteiligten Personen aktivieren, soziale Netzwerke unterstützten und so nachhaltig die kindliche Entwicklung und das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen fördern."

Tanja Meyer von der Fachstelle Familie und Demografie der Kommune erläuterte, dass Bildung, Erziehung und Betreuung Aufgabe der Kitas sind. Beim Familienzentrum kommen Beratung und Unterstützung hinzu. "Familien sollen das bekommen, was sie brauchen. Die Rahmenbedingungen sind jetzt geschaffen", sagte Meyer. Supervisorin und Familienpädagogin Beate Braig, die als externe Fachkraft den Weg zum Familienzentrum begleitete, skizzierte den Prozess der "Schatzkiste" auf dem Weg zum Kinder- und Familienzentrum: Im März 2018 wurde mit einem offenen Prozess begonnen, um die Qualitätskriterien zu erfüllen. In einer Zukunftswerkstatt entwickelten Kleingruppen die "Vision vom Familienzentrum" und erstellten einen Evaluationsbogen, der an die Eltern verteilt wurde.

Die pädagogischen Fachkräfte der Kita beschäftigten sich mit der Weiterentwicklung der pädagogischen Konzeption. Leiterin Moos dankte Braig für die Begleitung des Prozesses. Die fünf Arbeitsgruppen bearbeiteten die Themenkreise "Mögliche Aufgaben der Koordinatorin", "Kooperation und Vernetzung", "Elternbildung", "Partizipation und Zusammenarbeit mit Eltern", "Inklusion und Integration".

Die Arbeit für die Weiterentwicklung zum Familienzentrum hat sich gelohnt. "Sie haben alle gemeinsam eine beeindruckende Leistung erbracht und viel Energie reingesteckt", lobte Braig. Bei den Beteiligten ist die Freude über die Anerkennung als Familienzentrum groß. Angedacht ist unter anderem, das Elterncafé zu intensivieren und mit pädagogischen Themen zu füllen.

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