Burg Gleiberg

Sanierung der Mauern soll im Juli fertig sein

  • VonVolker Mattern
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Wettenberg (pm). Der Erhalt der denkmalgeschützten Burg Gleiberg ist laut Satzung der wichtigste Auftrag des Gleiberg-Vereins. Nachdem »Turmkletterer« im Frühjahr 2020 Schäden an der »Nördlichen Schildmauer« und an der Stützmauer im Albertusgarten festgestellt hatten, begann die Sanierungsplanung durch das Büro HAZ. Die Planungs-, Ausschreibungs- und Bauleitungskosten betragen etwa 30 000 Euro;

sie sind nicht förderfähig, sondern müssen vom Gleiberg-Verein allein getragen werden. Aufgrund einer beschränkten Ausschreibung für die Mauersanierung und die Gerüstbauarbeiten Ende 2020 ergeben sich Baukosten von rund 180 000 Euro.

Abermals wurde eine antei-lige Mischfinanzierung zwischen Land Hessen, Gemeinde Wettenberg und Gleiberg-Verein angestrebt. Die Gemeinde hat 2020 bereits 40 000 Euro überwiesen. Ein weiterer Betrag soll in diesem Jahr bereitgestellt werden. Vom Land Hessen liegt ein positiver Bescheid über 60 000 Euro vor; der Landkreis Gießen hat aus seinen Denkmalmitteln 4 000 Euro beigesteuert.

Seit Anfang April führt die Firma Denkmalplan die Sanierungsarbeiten aus. Die Fertigstellung ist für Juli vorgesehen. Diese Maßnahme dient dem Erhalt des mittelalter- lichen Gemäuers und ist überdies eine vorbeugende Maßnahme zur Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht. Die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes gestaltet sich schwieriger als zunächst angenommen. Insgesamt sind rund 50 000 Euro für Brandschutzmaßnahmen aufzuwenden.

Unvorhergesehene Probleme gab es mit der Abflussleitung aus der Toilette der Albertus-Klause. Die Grundleitung wurde von einer Fachfirma saniert. Wegen des insgesamt schlechten Zustandes der jetzigen Toilettenanlage hat der Vorstand entschieden, die komplette Anlage zu erneuern. Die Kosten dafür werden mit rund 40 000 Euro beziffert. Die Arbeiten stehen unmittelbar vor dem Abschluss.

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