Eichenprozessionsspinner

Reizende Raupen - nicht berühren!

  • vonred Redaktion
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Wettenberg/Gießen(pm). In den Eichenbeständen des Forstamtes Wettenberg ist aktuell ein bizarres Schauspiel zu beobachten: Zahlreiche Raupen bewegen sich in großen Gruppen in einer Prozession oder sitzen dicht aufeinander. In den späteren Entwicklungsstadien sieht man dann große Gespinste am Stamm oder in den Astgabeln der Eichen. Bei Kontakt mit den Härchen drohen schwere Haut-, Augen- und Atemwegsreizungen.

Forstamtsleiter Ralf Jäkel appelliert deshalb an die Waldbesucher, in Eichenwäldern aufmerksam zu sein: "Der harmlose Eindruck der flauschigen Raupen und deren Nester trügt. Die Raupen bergen sowohl für Waldbesucher als auch für ihre vierbeinigen Gefährten eine Gefahr."

Selbst Kleidungsstücke sollten, wenn sie mit den Brennhaaren in Berührung gekommen sind, gründlich gereinigt werden.

Besonders häufig sind die wärmeliebenden Raupen in lichten Eichenwäldern, Waldrändern und Alleen anzutreffen, erklärt Jäkel. Die trockenen und warmen Temperaturen der vergangenen Jahre und allgemein wärmeres Wetter tragen zum erhöhten Vorkommen des Eichenprozessionsspinners bei.

Wer im Zuge eines Waldspaziergangs die Raupen des Eichenprozessionsspinner vorfindet, sollte diese beim zuständigen Forstamt melden, bittet der Forstamtsleiter.

Für Rückfragen steht Alina Kratofil im Forstamt Wettenberg unter der Telefonnummer 06 41/46 04 60-12 zur Verfügung.

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