PVA-Gruppe boomt

  • schließen

Wettenberg (pm). Die PVA-Gruppe hat sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2019 hervorragend weiterentwickelt. Mit 63,3 Millionen Euro (Vorjahr: 38,2 Mio.) lag der Konzernumsatz gut 65 Prozent über dem Ergebnis der Vorjahresperiode. Bedeutende Umsatztreiber waren im ersten Halbjahr Kristallzuchtanlagen sowie Vakuumanlagen für verschiedene Industriebereiche.

Der Wettenberger Anlagenbauer PVA TePla hat etwa 360 Mitarbeiter, davon rund 200 am zentralen Standort im Westpark in Krofdorf-Gleiberg.

Die hohe Nachfrage nach den Technologien und Lösungen der PVA-Gruppe spiegelt sich auch im Auftragseingang wider, teilte das Unternehmen am Freitag mit. So verzeichnete die Gruppe aus dem laufenden operativen Geschäft Neuaufträge mit einem Volumen von 89,4 Millionen Euro (76,5 Mio. Euro).

Dazu trugen alle Produktbereiche bei. Der Auftragsbestand der Gruppe zum 30. Juni ist somit gegenüber dem Vorjahreswert von 171,1 Millionen Euro nochmals um 15 Prozent auf 197,4 Millionen Euro angestiegen. Er lege die Basis für das aktuelle Wachstum der PVA-Gruppe.

"Wir sind mit unseren Produkten und Lösungen essenzieller Bestandteil der Wertschöpfungskette wachstumsstarker Industrien wie der Elektromobilität oder der Mikro- und Hochleistungselektronik", sagte Alfred Schopf, Vorstandsvorsitzender von PVA TePla. Bedeutender Wachstumstreiber sei der Kapazitätsaufbau im Bereich der Wafer-Herstellung. "Wir konnten unsere Marktposition im wichtigen chinesischen Halbleitermarkt weiter ausbauen."

Nach den guten Geschäftszahlen der ersten Jahreshälfte 2019 bestätigt der Vorstand der PVA TePla AG die bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2019 und erwartet einen Konzernumsatz in einer Größenordnung von 125 Millionen Euro und ein operatives Betriebsergebnis von rund 15 Millionen Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare