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Das Blasorchester Wißmar begeistert beim Weihnachtskonzert. FOTO: M

Ein Potpourri an Melodien

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Wettenberg(m). Einstimmen auf Weihnachten - nicht so einfach bei all der Hektik in den Vorweihnachtstagen. Diese Hektik ließen die 450 restlos begeisterten Besucher aber vor der Tür des Bürgerhauses. Für das Blasorchester Wißmar war es ein Leichtes, während dreier Stunden die Gäste auf die Festtage einzustimmen.

Das Weihnachtskonzert gehört seit vielen Jahren zu den Höhepunkten im Veranstaltungsreigen des Orchesters, und die Resonanz ist Beweis, dass sich die Menschen alljährlich wieder darauf freuen. Die 30 Musiker unter Leitung von Orchesterchef Gilbert Monter bilden einen beeindruckenden Klangkörper.

Vielfalt im Programm und spürbare Spielfreude, gepaart mit Professionalität, ließen das Konzert wieder zu einen herrlichen Erlebnis werden. Vorsitzende Monika Monter hatte zunächst die Zuhörer begrüßt. Bürgermeister Thomas Brunner überreichte im Rahmen seines Grußwortes den Kulturförderpreis der Gemeinde Wettenberg, dotiert mit 1000 Euro. Dass die Wahl auf das Blasorchester fiel, ist auch der Tatsache zu verdanken, dass es seit Bestehen der Gemeindepartnerschaft zwischen Wettenberg und den ungarischen Gemeinden Zsámbék und Tök immer ein verlässlicher Partner und gern gehörter Botschafter der Beziehungen war. 2020 ist wieder gemeinsam mit der Feuerwehr ein Besuch bei den Freunden in Ungarn vorgesehen.

Klassisch und volkstümlich

Märsche, Polkas, Ouvertüren und Walzer sowie Potpourris aus Musicalmelodien und weihnachtlichen Weisen bildeten die vielfältigen Charaktere der einzelnen Stücke. Traditionell begann das Konzert mit "Tochter Zion" und endete auch wieder mit einem Weihnachtslied. "Stille Nacht" wurde von den Gästen mitgesungen. Dazwischen waren unter anderem zu hören: "Die Rosenkönigin", "Stern von Viareggio" und auch "Wo die Wolga fließt". Im Stück "Freut euch des Lebens" spielte der ehemalige Leiter des Orchesters Otmar Schad als Solist auf der Solotrompete.

Eher blasmusikalisch herzhaft und volkstümlich war der zweite Teil geprägt, nachdem sich die Gäste am Kuchenbuffet in der Pause gestärkt hatten. Im Marsch "Wir grüßen mit Musik" waren als Gesangsduo Gilbert Monter und Katja Brück zu hören. Ein weiteres Solo gab es an der kleinen Trommel mit Joachim Lehr im Titel "The little Drummer Boy". Er führte auch wieder in unnachahmlicher Weise mit Charme und Witz durch das Programm. Gespielt wurden auch die "Drei weißen Birken", "Weiße Wolken" und die böhmische Polka "Die Dorfmusikanten kommen".

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