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Wenn es nach Sommerlad geht, dann werden Tennishalle (links), Restaurant und Hotel abgerissen. Gastronomie und Hotel sollen auf dem seitherigen Parkplatz neu gebaut werden. Auf den dann freien Flächen sowie oberhalb der Sauna will der Eigentümer Wohnhäuser bauen.

Augarten Krofdorf-Gleiberg

Pläne für Gewerbe und Wohnen

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Das Unternehmen Sommerlad legt Pläne für Standort Krofdorf-Gleiberg vor. Die beinhalten auch eine Wohnbebauung. CDU und Grüne sehen das skeptisch, plädieren für Gewerbeflächen.

Wettenberg (so). Von einer "Fläche, die es verdient, entwickelt zu werden", spricht Felix Feldmann beim Blick auf die Sommerlad-Immobilie am Wettenberger Augarten vor den Toren von Krofdorf-Gleiberg. In dem Punkt widersprach dem Architekten niemand, als er die Ideen der Eigentümer-Familie Sommerlad im Bauausschuss und im Infrastrukturausschuss der Gemeindevertretung vorstellte. Nur: Wohin die Entwicklung gehen kann, das ist noch völlig offen.

Sommerlad hatte die Kommunalpolitik vor einigen Wochen mit der Idee überrascht. Hotel und Restaurant durch Neubauten zu ersetzen, die auf dem heutigen Parkplatz entstehen können. Auch die seit Jahren ungenutzte Tennishalle soll weichen. Auf den freiwerdenden Flächen kann, so die Idee der Eigentümer, Wohnraum entstehen. "Der wird in Krofdorf benötigt", warb Architekt Feldmann. Darüber hinaus überlegt Sommerlad, die angrenzenden Lager zu erweitern. "Wir sind dabei, den Standort neu zu denken", sagt Feldmann, und sprach von einem Sommerlad-Bekenntnis zu Wettenberg.

Bereits im Sommer, als die Idee erstmals öffentlich wurde, überwog die Ablehnung in den Reihen der Gemeindevertreter - jedenfalls, was eine Wohnbebauung betrifft. Denn dafür hat man in Krofdorf-Gleiberg andere Flächen im Blick, etwa am Seegarten. Matthias Schulz (Grüne) erneuerte Bedenken, dass am Augarten ein außenliegender Satellit des Dorfes entstehen könnte. Auch Gerhard Noeske (CDU) befürchtet "eine Insel, eine Streusiedlung, die alles in sich trägt, was wir nicht wollen. Wir brauchen Gewerbeflächen". Dafür sollte man die Flächen nutzen, erklärte er für die CDU. SPD und Freie Wähler haben sich noch nicht öffentlich positioniert. Das Thema bleibt in der Beratung.

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