Noeske wieder Spitzenkandidat

  • vonred Redaktion
    schließen

Wettenberg(pm). Partei- und Fraktionsvorsitzender Dr. Gerhard Noeske (Wißmar) führt die 37 Namen umfassende Liste der CDU Wettenberg für die Kommunalwahl am 14. März an. Das Spitzenquartett komplettieren die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andrea Walker (Launsbach), die Bei- geordnete Renate Dysli (Krofdorf) und der Kreisbeigeordnete Johann Gottfried Hecker (Wißmar).

Neu auf der Liste ist der ehemalige Leiter der Gesamtschule Gleiberger Land, Werner Burggraf. Auf den weiteren Plätzen folgen die Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Anuschka Gerlach, der Beigeordnete Christoph Maitzen sowie eine Reihe teils neuer Bewerber: Catherine Velten, Julius Homberger, Christoph Gerlach, Thorsten Schmidt, Gabor Stamm, Uli Hellmann, Sven Müller und Günter Hofmann.

Diese "Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und neuen Bewerbern, aus Menschen unterschiedlicher Generationen und Berufe aus allen Ortsteilen" betonte Noeske bei der Vorstellung des Listenvorschlags des Vorstands, der von den Mitgliedern einstimmig gebilligt wurde. Vier der ersten acht Listenplätze werden von Frauen eingenommen. Neue Impulse möchte die CDU für Wettenberg geben. Noeske zählte dazu einige Beispiele auf wie den Schutz der Landschaft vor weiterer Zersiedelung, die Erhaltung des Charakters der Ortsteile bei behutsamer Nachverdichtung, die Betreuung der Kinder, die Verkehrs- und Parksituation gerade in den engen Straßen, die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs oder die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. Dabei erinnerte Noeske daran, dass wesentliche Themen der Wettenberger Politik vom Neubau des Edeka in der Krofdorfer Dorfmitte bis zur Sanierung des Campingplatzes am Wißmarer See auf Initiativen der CDU zurückgingen. Ziel der Christ- demokraten ist eine größere Fraktion nach der Kommunalwahl und Beteiligung an einer Regierungsmehrheit. Derzeit stellt die CDU in der Opposi- tion neun der 37 Gemeinde- vertreter.

Heuser im Dannenröder Forst

Bürgermeisterkandidat Andreas Heuser, Dozent an der Polizeiakademie, berichtete in der Mitgliederversammlung von seiner Arbeit als Betreuer von Journalisten und Parlamentariern im Dannenröder Forst. Dabei gehe es um ein hohes Maß an Transparenz für den Einsatz der Polizei. Er bedauerte, dass die friedlichen Demonstranten weniger Aufmerksamkeit erhielten als die gewalttätigen, die die Gesundheit der Polizisten gefährdeten. Versammlungsleiter Klaus Peter Möller ergänzte aus der Diskussion in den Gießener Gremien, dass sich nicht alle Fraktionen sich eindeutig von Gewalt gegen die Polizei distanzieren wollten. Unter dem Befall der Mitglieder dankte Noeske der Polizei für den anstrengenden Einsatz.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare