Die Kindertagesstätte Finkenweg in Krofdorf-Gleiberg leistet anerkannt gute Arbeit, wie der Blick ins Baustellen-Zimmer des Kindergartens (Archivbild) zeigt. Für die Einrichtung soll ein Neubau geschaffen werden. ARCHIV-FOTO: SO
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Die Kindertagesstätte Finkenweg in Krofdorf-Gleiberg leistet anerkannt gute Arbeit, wie der Blick ins Baustellen-Zimmer des Kindergartens (Archivbild) zeigt. Für die Einrichtung soll ein Neubau geschaffen werden. ARCHIV-FOTO: SO

Nächster Architektenwettbewerb

  • Rüdiger Soßdorf
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Wettenberg(so). Für den Neubau des Kinder- und Familienzentrums in Krofdorf, der neuen Kita Finkenweg, ist ein Architektenwettbewerb geplant. Denn mit diesem Verfahren hat man bei der neuen Kita in Wißmar bereits gute Erfahrungen gemacht. Der Wettbewerb soll so schnell wie möglich ausgelobt werden. Das aktuelle Jahr wird für die weitere Planungsphase genutzt. So muss die Gemeinde für die Fläche, auf der der Neubau entstehen soll, das Bauleitplanverfahren auf den Weg bringen, denn für den Boule- und Bolzplatz an der Burgstraße gibt es bislang kein Baurecht. Der Bebauungsplan wird sinnhafterweise erst dann finalisiert, wenn man nach dem Architektenwettbewerb weiß, wohin die Reise geht und was man dort konkret neu bauen will.

Der Neubau ist beschlossen, weil der Kindergarten Finkenweg in die Jahre gekommen ist. Nach Voruntersuchungen der Bausubstanz hat man sich in Wettenberg darauf verständigt, nicht noch einmal zu sanieren und zu versuchen, eine Erweiterung anzubauen, sondern stattdessen mit einem Neubau eine große, zukunftsfähige Lösung zu haben. Angesichts der aktuellen Kinderzahlen und der immer stärkeren Nachfrage nach Betreuung von Kindern unter drei Jahren soll der Neubau Raum für fünf bis sechs Gruppen bieten. Das wäre in der vorhandenen Einrichtung in dieser Form nichtmehr abzubilden.

Vorher noch muss die Kindertagesstätte "Mäusenest" in Launsbach um zwei Gruppen erweitert werden. Das soll noch in diesem Jahr begonnen werden, denn der Bedarf ist gegeben. Allerdings wartet man in Wettenberg mit dem Neubau - so wie andere kommunale Träger von Betreuungseinrichtungen auch - noch auf das Land Hessen. Das hat zwar bereits Förderrichtlinien für Kita-Neubauten angekündigt, aber noch nicht vorgelegt. Sobald darüber Klarheit herrscht, so informierte Bürgermeister Thomas Brunner dieser Tage im Bauausschuss der Gemeindevertretung, will man das Vorhaben auf den Weg bringen. Denn ein früherer Beginn wäre förderschädlich. Das heißt: Was begonnen ist, kommt nicht mehr in den Genuss von Landeszuschüssen.

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