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Musikalische Reise durch nordische Winternächte

  • vonKlaus Moos
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Wettenberg(mo). Jedes Jahr im Herbst finden sich in Dresden fünf Musiker zusammen, die mit Enthusiasmus ein in seiner Art einzigartiges und stimmungsvolles musikalisches Weihnachtsprogramm kreieren. Ausgewählte Kurzgeschichten skandinavischer Autoren zielen zusammen mit der besonderen Musik auf das Interesse der Zuhörer. Mit ihren Weihnachtsliedern und Geschichten aus Norwegen, Schweden, Island und Dänemark laden die Mitglieder von Julvisor in die Weiten nordischer Winternächte ein. Kontrabass, Gitarre, Geige, Saxophon, Klarinette, Flöte, Sitar und Drehleier waren in der Wißmarer Kirche St. Raphael zu hören. Eine schöne melodische Vielfalt. Die Winter im Norden Europas sind lang, kalt und finster. Wälder, Flüsse und Seen liegen schlafend unter dem Eis, nur manchmal erhellt vom farbenprächtigen Polarlicht. In den erleuchteten Stuben rücken die Menschen zusammen und warten auf die Rückkehr des Lichtes. Man erzählt sich Geschichten und singt Lieder, alte und neue von der Heiligen Lucia, dem tapferen Staffan, dem Stern von Bethlehem und der Geburt Jesu, aber auch von Wichteln, Trollen und anderen Wesen in der Dunkelheit. Judith Borg, Pastoralreferentin der Pfarrgemeinde St. Anna, sagte Willkommen und Dankeschön. Julvisor ist derzeit auf Tournee und gibt 15 Konzerte. FOTO: MO

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