Meisen, Kleiber und Sperlinge nutzen Nistkästen

  • vonKlaus Moos
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Wettenberg(mo). Karin Bechthold, Kassiererin beim Ortsverein Wißmar des Naturschutzbundes (NABU) mit seinen 200 Mitgliedern, hatte sich erneut viel Mühe gemacht und für jeden Besucher der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus eine Info-Mappe zusammengestellt. Diese zierte zudem ein Bild von Turteltauben, dem Vogel des Jahres 2020.

Der Bericht des Vorsitzenden Heinrich Hansmann zu den Vereinsaktivitäten fiel kurz aus. Neben der Pflege der Vogelschutzhütte und ihrer nahen Umgebung im Erlental gehört die Betreuung einer Reihe von Vogelnistkästen zu den Aufgaben einiger aktiver Mitglieder.

Nach Nistkastenkontrollen durch Karin Bechthold und Dr. Manfred Fritz wurden neunmal die Kohlmeise, zehnmal die Blaumeise, ein Trauerschnäpper, dreimal Kleiber und siebenmal Feldsperlinge gezählt.

Die Schwalbenpopulation wurde auch geprüft. Für Mehlschwalben stehen 40 Kunst- und sieben Naturnester zur Verfügung. Von den Kunstnestern waren 37 besetzt, von den Naturnestern sieben. Bei Rauchschwalben standen 22 Naturnester zur Verfügung, davon waren 18 besetzt.

Die Reisetätigkeit des NABUOrtsvereins liegt auf Eis. Ob es im Herbst oder im frühen Winter Veranstaltungen geben kann, eventuell ein Gänseessen, wird vom Vorstand kurzfristig vereinbart. Nach wochenlanger Schließung ist die Vogelschutzhütte wieder geöffnet. Angesagt ist auch eine Nistkastenreinigung und die Reparatur eventuell beschädigter Nistkästen.

Bei den Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig im Amt bestätigt: 1. Vorsitzender: Heinrich Hansmann, 2. Vorsitzende: Christel Taffererner, Kassiererin: Karin Bechthold, Schriftführer: Anton Tafferner, Beisitzer: Dieter Drommershausen und Gernot Buhl.

Angesprochen wurde auch eine Fusion der drei Wettenberger NABU-Vereine. Dazu gab es, wie schon vor Jahren, keine positiven Beiträge aus der Runde der Mitglieder.

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