Bürgermeister Thomas Brunner eröffnet mit Mitarbeiterinnen aus dem Rathaus sowie den am Bau beteiligten Unternehmen den umgestalteten Mehrgenerationenplatz am Wißmarer Fischerweg. FOTO: SO
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Bürgermeister Thomas Brunner eröffnet mit Mitarbeiterinnen aus dem Rathaus sowie den am Bau beteiligten Unternehmen den umgestalteten Mehrgenerationenplatz am Wißmarer Fischerweg. FOTO: SO

Mehrgenerationen-Spielplatz

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
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Wettenberg(so). Am Wißmarer Fischerweg ist jetzt der zweite Mehrgenerationenplatz in der Gemeinde Wettenberg eröffnet worden. Für rund 400 000 Euro hat die Gemeinde auf der rund 4000 Quadratmeter großen Fläche einen in die Jahre gekommenen, aber stets gut frequentierten Spielplatz völlig neu gestalten lassen.

Das Areal liegt überaus attraktiv nah dem Wißmarer See bei den Sportanlagen und am Fernradweg R 7. Gegenüber befindet sich das Holz- und Technikmuseum. Das Freizeitangebot zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene ihre Freude daran haben können.

In den vergangenen Tagen ist die Bepflanzung abgeschlossen worden, etwa mit Clematis und Kletterrosen, die sich im kommenden Jahr an der Pergola emporranken sollen. Was jetzt einzig noch fehlt, ist der öffentliche Bücherschrank. Den haben die Aktiven der Seniorenwerkstatt noch in Arbeit. Die Pläne für den Platz sind bereits 2018 gemeinsam mit Wißmarer Bürgern erarbeitet worden.

Ähnlich lief es in Launsbach, wo ein Mehrgenerationenplatz nahe dem Bürgerhaus angelegt worden ist. In Krofdorf läuft derzeit die Bürgerbeteiligung noch; insbesondere Kinder und Jugendliche sind gefragt, ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Da soll der Platz im kommenden Jahr hinter der Eduard-David-Sporthalle angelegt werden.

Eine weitere Anlage, die in Wißmar demnächst neu gestaltet werden soll, ist der ehemalige Friedhof mitten im Ort; heute bekannt als der Park. Da wird aber eher an ein Angebot nur für die ältere Generation gedacht.

Förderung erfahren solche Bürger- oder Mehrgenerationenparks über das Dorfentwicklungprogramm. Bis zu 150 000 Euro können die förderfähigen Kosten sein; dazu gibt es 65 Prozent. Im Fall von Wißmar sind das 90 000 Euro.

Auch Vorhaben von Privatleuten können über die Dorfentwicklung noch gefördert werden. Was bis Ende 2022 bewilligt wird, kann danach noch umgesetzt werden. Info gibt’s dazu im Rathaus.

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