112 – mehr als eine Zahl

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Alles war darauf ausgerichtet, insbesondere jungen Menschen den aktiven Dienst in der Feuerwehr schmackhaft zu machen. Kreative Köpfe der Freiwilligen Feuerwehr Wißmar hatten sich viel einfallen lassen und das begann schon mit jener Zahlenkombination, die man ausschließlich mit den Brand- und Katastrophenschützern in Verbindung bringt: 1-1-2. Nur eine Zahl? Nein, viel mehr. Das konnte man am Feuerwehrgerätehaus hautnah erleben.

Alles war darauf ausgerichtet, insbesondere jungen Menschen den aktiven Dienst in der Feuerwehr schmackhaft zu machen. Kreative Köpfe der Freiwilligen Feuerwehr Wißmar hatten sich viel einfallen lassen und das begann schon mit jener Zahlenkombination, die man ausschließlich mit den Brand- und Katastrophenschützern in Verbindung bringt: 1-1-2. Nur eine Zahl? Nein, viel mehr. Das konnte man am Feuerwehrgerätehaus hautnah erleben.

Mini-Olympiade mit vier Disziplinen

Dort feierten die Wißmarer Einsatzkräfte ihr 112-jähriges Bestehen. Eine tolle Idee, sich mal außerhalb der gewohnten Jubiläen auf besondere Weise zu präsentieren und dazu hatten die Verantwortlichen um Wehrführer Kai Gruber und Vorsitzenden, Horst Speier, ein Großaufgebot an Attraktionen und Mitmachmöglichkeiten zusammengestellt. Die Mini-Olympiade und Schauübungen der Jugendfeuerwehr standen im Mittelpunkt. Bei der Mini-Olympiade mussten in vier Disziplinen Punkten gesammelt werden. Es gab das Schlauchkegeln, das Kistenstapeln, den Hindernisparcours und das Schlauchquetschen. 30 Kinder und Jugendliche gingen in Konkurrenz zueinander. Bei den Kinder siegte Samuel Mühlheim, gefolgt von Leon Wisker und Jannes Geng. Platz 1 bei der Jugend belegte Leonie Moos vor Leon Protzek und Marius Goldbach.

Die Jugendfeuerwehr demonstrierte ihr Können mit zwei Schauübungen – einem Standlöschangriff auf einen imaginären brennenden Busch und einer simulierten Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer sowie einer Verletztenbergung.

Beeindruckend war die Präsentation der Rettungshundestaffel Mittelhessen des Arbeitersamariterbundes (ASB). Die Feuerwehr und den in Wißmar stationierten ASB verbinde eine freundschaftliche Beziehung, sagte der Leiter der Rettungshundestaffel Mittelhessen, Alexander Strombach.

Eine Fahrzeugschau und unterschiedliche Mitmachabgebote bereicherten das Rahmenprogramm ebenso wie die Pferdesportfreunde Wettenberg mit ihrem Ponyreiten. Bürgermeister Thomas Brunner würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamtes, das insbesondere bei Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr mit ihrer täglichen Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft eine herausgehobene Stellung einnehmen und nicht hoch genug bewertet werden könne. Dafür standen auch zwei aktive Feuerwehrleute, die der Bürgermeister, gemeinsam mit dem Gemeindebrandinspektor, ehrte: Boris Milchsack für 30 Jahre aktiven Dienst in der Einsatzabteilung und Andreas Hamel für 20-jährige Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung. Gewürdigt wurde dies im Auftrag des Landes Hessen mit einer Anerkennungsprämie und der entsprechenden Anerkennungsurkunde. Im Anschluss überreichte Horst Speier vom Förderverein an den Wehrführer Rettungsmesser und Helmlampen zu Komplettierung der Sachausstattung. Gegen Abend spielte das Blasorchester Wißmar.

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