Masterplan 2030 soll den Weg weisen

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Wettenberg(pm). "Die Erarbeitung eines Masterplans ›Wettenberg 2030‹ soll eine systematische Grundlage für die Entwicklung unserer Gemeinde in den nächsten zehn Jahren liefern", sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Ellinghaus. Auf dieses Vorgehen haben sich die Sozialdemokraten im Rahmen ihrer Herbstklausur verständigt.

Prof. Alexander Pellnitz, der auf Anregung der SPD die Gemeinde schon bei der sensiblen Rahmenplanung eines Edeka-Neubaus im historischen Ortskern von Krofdorf-Gleiberg beraten hat, soll - so die Idee der Genossen - mit einem Team von Fachleuten der Technischen Hochschule Mittelhessen im Laufe des nächsten Jahres Vorschläge für die nachhaltige Gemeindeentwicklung in den kommenden zehn Jahren erarbeiten.

Ziele sind aus Sicht der SPD die Aufdeckung von Potenzialflächen für die gemeindliche Entwicklung im Innenbereich - also möglichst ohne weiteren Landschaftsverbrauch. Dabei stehen die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und der Erhalt der Attraktivität von Wettenberg als Arbeits-, Lebens- und Freizeitraum im Vordergrund. Der Masterplan soll unter Beteiligung der Bürger erstellt und in die laufende Regionalplanung für das Gebiet Mittelhessen eingebracht werden.

Workshop zur Schule Launsbach

Weitere Diskussionspunkte: In Wißmar soll die Planung für einen Neubau für altengerechtes Wohnen auf der Fläche neben der Feuerwehrwache vorangetrieben werden und in Krofdorf und Launsbach stehen Kindergärten-Neubauten an. Mit dem Ergebnis eines Workshops der Gemeinde zeigten sich die Genossen zufrieden, da sich dort alle Fraktionen auf den von der SPD vorgeschlagenen Neubau der Kita Finkenweg auf dem angrenzenden Gelände zwischen Finkenweg und Burgstraße verständigt haben. Nun soll als Nächstes ein Wettbewerb ausgeschrieben werden.

Auch die Frage der künftigen Nutzung der Alten Schule in Launsbach möchten die Genossen in einem Workshop klären, in dem die privaten Interessenten ihre Modelle vorstellen können, die Gemeinde eine mögliche Alternativnutzung vorstellt und die Launsbacher Vereine Gelegenheit haben, ihre Sicht der Dinge zu erläutern. Denn insbesonders die Heimatstube Launsbach hat mit Vehemenz dafür geworben, dass die alte Schule im Eigentum der Gemeinde bleibt und eine Vereins- oder eine öffentliche Nutzung erfährt.

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