Hartmut Schock mit einem Foto von Helmut Gerlach (†).
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Hartmut Schock mit einem Foto von Helmut Gerlach (†).

Lebendige Erinnerungen

  • vonKlaus Moos
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Wettenberg(mo). Mit dem Gedicht "Fegäass dai Mundoad nedd" (vergiss deine Mundart nicht) des unvergessenen Mundartdichters Emil Winter leitete Hartmut Schock kürzlich in der Mehrzweckhalle in Krofdorf vor 80 Zuhörern die Vorstellung seines Buches ein. "Aussprache, Grammatik und Wörter der Krofdorfer Mundart - Krofdorfer Varia" hat er in dankbarer Erinnerung an seine Eltern Albert und Elli Schock geschrieben.

Das Publikumsinteresse war so enorm, dass die Veranstaltung vom Gesellschaftsraum in den großen Saal verlegt werden musste. Eröffnet wurde die vom Heimat- und Geschichtsverein Krofdorf-Gleiberg initiierte Veranstaltung von Dr. Jürgen Leib.

Dank stattete der Autor den Krofdorfern Hans Reeh, Irmgard Gerlach und Manfred Schmidt für deren Unterstützung und Mitarbeit an seinem Buch ab. Zweieinhalb Jahre hat er an diesem Buch gearbeitet. "Die Krofdorfer Mundart ist meine erster und innigste Sprache", so Schock, selbst ein "Kroffdericher Bub". Bis 1986 lebte er hier, deshalb ist dieses Buch ein Herzensanliegen. Besonders wichtig sei ihm die Krofdorfer Varia, eine Deutung und Deutungserklärung von Begriffen aus dem Hochdeutschen in die Krofdorfer Mundart. Auf den ersten und letzten Seiten des Buches finden sich alte Ansichten von Krofdorf, von Arbeitsweisen und Menschen, etwa bei der Ernte. Kurzgeschichten füllen weitere Seiten.

Der Autor, Jahrgang 1954, wuchs auf einem Bauernhof an der Hauptstraße in Krofdorf auf. Heute lebt er in Unterhaching. FOTO: MO

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