Kreditgeschäft als Wachstumstreiber

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Wettenberg (pm). Eine trotz schwierigem Marktumfeld positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2020 zieht die Volksbank Wißmar. Die Vorstände Gerd Bath und Sven Jakobi berichten, die selbstständige Genossenschaftsbank sei trotz der schwierigen Rahmenbedingungen unter dem Einfluss der Pandemie weiter gut gewachsen. Das betreute Kundenkreditvolumen stieg um 4,8 Millionen Euro (+ 6,4 Prozent) auf 79,5 Millionen Euro, das betreute Kundenanlagevolumen wuchs um 8,4 Millionen Euro (+ 9,8 Prozent) auf 93,3 Millionen Euro an.

Das Kreditgeschäft war 2020 der wichtigste Wachstumstreiber. »Eine starke Nachfrage von Gewerbekunden und privaten Bauherren war zu verzeichnen«, heißt es in einer Pressemitteilung. Besonders gefragt bleiben Kredite mit langfristiger Zinsbindung, die die Volksbank als Vermittlungspartner im genossenschaftlichen Finanzverbund ermöglicht. Insgesamt stieg das vermittelte Kreditvolumen bei genossenschaftlichen Verbundpartnern auf 23,8 Millionen Euro. Die Bilanzsumme stieg auf 81,5 Millionen Euro (+ 7 Prozent).

10 000 Euro für heimische Vereine

Deutlich übertroffen wurden die Planwerte der Bank bei den bilanziellen Kundeneinlagen, die trotz der unbefriedigenden Zinssituation auf 64,2 Millionen Euro wuchsen. Um der Niedrigzinsphase entgegenzuwirken, engagierten sich die Kunden stark im Wertpapierbereich: Das betreute Kundendepotvolumen hat auf 18,8 Millionen Euro (plus 6 Prozent) zugelegt. »Die Bank bewege sich stetig auf stabilem Kurs«, so die beiden Vorstände.

Der Bilanzgewinn liegt mit 102 000 Euro leicht unter dem Vorjahresniveau. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Generalversammlung eine Dividende von 3,5 Prozent vorschlagen. Von 3156 Kunden der Bank waren zum Jahresende 1630 Menschen Mitglieder der Bank mit insgesamt 882 000 Euro Geschäftsguthaben.

Die finanzielle Unterstützung der Wettenberger Vereine und Organisationen bleibt für die Volksbank Wißmar fester Bestandteil ihrer Geschäftspolitik: 2020 wurde das ehrenamtliche Engagement mit rund 10 000 Euro unterstützt. Für 2021 rechnet die Bank mit einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung. Jedoch werde die Pandemie weitere Herausforderungen bringen und stetige Veränderungsbereitschaft fordern. Dies und die Bewältigung der extremen Zinssituation bleibe die betriebswirtschaftliche Hauptaufgabe.

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