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Mit dem Schmücken des Brunnens knüpfen Mitglieder der Heimatstube an alte Bräuche und Traditionen an.

Kreative Farbtupfer

  • vonVolker Mattern
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Wettenberg (m). Viel Mühe haben sie sich gemacht und mit viel Herzblut einen ansehnlichen Farbtupfer im kleinen Park an der »Aalt Schul« entstehen lassen: Mitglieder der Heimatstube verliehen dem dortigen Brunnen österlichen Glanz. Das Metallgestell als Basiskonstruktion wurde mit Buchsbüscheln und bunten Eiergirlanden umwickelt und verziert. Sechs mit Frühlingsblumen bepflanzte Kästen wurden um den Brunnenrand herum aufgehängt.

Eine Tafel mit zahlreichen Fotos aus den Osterbrunnenaktionen der zurückliegenden Jahre bietet einen coronakonformen Blick in die Vergangenheit.

Der Verein Heimatstube unter Vorsitz von Ingrid Hofmann erinnert gern an alte Traditionen, hält sie lebendig und erklärt deren Ursprünge, als besondere Form der Wertschätzung. Die Gemeinde Wettenberg hat die Kosten für den Blumenschmuck in den sechs Pflanzkästen getragen.

Seit 2006 wird der Osterbrunnen in Launsbach geschmückt. Der erste Brunnen war der Dorfbrunnen am alten Backhaus, einem lieb gewonnen und gern angenommene Treffpunkt für Jung und Alt, grade im Sommer. Er führte reichlich Wasser und wurde anlässlich der 750-Jahr-Feier des Örtchens 1992 erbaut. Alle Versuche, dem Grund des Versiegens des Wassers auf die Spur zu kommen, blieben bislang erfolglos. Der Verein Heimatstube würde sich freuen, wenn insbesondere junge Menschen durch ihre Mitgliedschaft im Verein ihr Interesse an der Ortsgeschichte und damit ihrer Heimat zeigten, so die Vorsitzende.

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