Käsescheune interessant für Jahrgangs-Unternehmungen

Wettenberg (bf). Im Rahmen ihrer regelmäßigen Unternehmungen besuchten die Männer des »Jahrgangs 1944/45« (Klose-Jahrgang) aus Krofdorf-Gleiberg kürzlich die »Käsescheune« in der Schäferstadt Hungen, ideal mit der Bahn von Gießen aus zu erreichen. Geschäftsführer Jochen Kaiser stellte den Werdegang des anspruchsvollen Projekts dar, eben Hessens erster Schaukäserei.

Beeindruckend war, den Käsern durch die großzügigen Glaswände über die Schulter zu schauen und den Weg des Produkts bis zum Reifekeller nachzuvollziehen. Interessant auch der neue Ausstellungsteil zur Schafzucht und ihrer Geschichte im mittelhessischen Raum.

An den Rundgang schloss sich das Käseseminar an, in dem Käsemeister Reiner Wechs Wissenswertes über die Geschichte des Käsehandwerks und die Vielfalt der Sorten vermittelte. In dem dreistündigen Seminar durften die 17 Teilnehmer an kleinen Kupferkesseln gemeinsam die handwerkliche Käseherstellung erlernen, vom Dicklegen der Milch bis zum Schöpfen und in Form bringen. Jeder konnte sein hergestelltes Produkt mit nach Hause nehmen. Begleitet wurde das Seminar durch die Verkostung einer Käse-Auswahl und guter Weine. Den Abschluss eines lehrreichen und schönen Tages bildete das gemeinsame Abendessen im Restaurant der Käsescheune.

»Für Unternehmungen anderer Jahrgangsvereinigungen im Gießener Raum, ein lohnendes Ziel«, so das Fazit von Jahrgangssprecher Gerd Klose. »Für die Teilnehmer ein echtes Gemeinschaftserlebnis«.

Jahrgangsmitglied Gerhard Schmidt, der den Besuch vorbereitet hatte und auch regionalpolitisch tätig ist, lobte das hohe Engagement des Investors Gerd Kaiser zur Bewahrung des Kulturerbes, der ländlichen Vielfalt und der Herstellung und Vermarktung regionaler Produkte.

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