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Matthias Stroh, Michelle Rolshausen, Gabriel Verhoff und Katharina Schardt (v. l.) besiegeln den Kooperationsvertrag.

Jugendliche in Bewegung

  • vonVolker Mattern
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Wettenberg (m). Die Kooperation zwischen Schule und Verein bleibt ein wichtiger Baustein, mit dem alle Schüler erreicht und für die Vereinsarbeit sensibilisiert werden können. Dies wird durch das Landesprogramm zur Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen unterstützt; es gewinnt insbesondere in Corona-Zeiten eine besondere Bedeutung.

An der Gesamtschule Gleiberger Land (GGL) hat man dies erkannt und ist gut aufgestellt.

Sportunterricht live und per Videoschalte

Initiiert durch Katharina Schardt (Stufenleiterin der Jahrgangsstufen 5 und 6) und Matthias Stroh (Jugendkoordinator HSG Wettenberg) entstand zwischen Schule und Verein ein Kooperationsvertrag. Seit einem Jahr ist Sport an allen Schulen für die Kinder und Jugendlichen stark eingeschränkt bzw. zum Erliegen gekommen. »Dem wollten wir etwas entgegensetzen«, so die beiden Initiatoren. An der GGL findet Sport für die Klassen, die im Unterricht sind, in Präsenzform statt, und für alle anderen per Videokonferenz. Der Kooperationsvertrag zwischen GGL und HSG umfasst den Ausbau und die Erweiterung des Sportangebots an der Schule durch die Handballspielgemeinschaft für die Jahrgangsstufen 5 und 6, als Nachmittagsangebot außerhalb des Pflichtunterrichts.

Hierbei geht es neben der Unterstützung des Sportunterrichts durch Trainer der HSG auch um die gemeinsame Planung von Sportturnieren, die wiederum Teil der Möglichkeit der Talentsicherung und -förderung sind. Das Land Hessen fördert im Rahmen seines Programms »Schule und Verein« diese Initiative.

Schulleiter Gabriel Verhoff sieht in der Zusammenarbeit eine attraktive Erweiterung des bestehenden vielfältigen Angebots im sportlichen, musikalischen und naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Dies sei Teil des Konzepts, das zur Anerkennung der Schule als »Ganztagsschule mit Profil III« führte.

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