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Die Gattersäge macht aus Baumstämmen Balken und Bretter.

Holz, das nach Schinken riecht

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Wettenberg(Klasse 3a). Wir, die Klasse 3a der Grundschule Krofdorf-Gleiberg sind am Donnerstag, dem 31. 10. 2019, um 8.50 Uhr von Krofdorf aus mit dem Bus in das Holz-Technik-Museum nach Wißmar gefahren und möchten davon berichten.

Als wir dort waren, haben wir, nach einem Frühstück, um 10.00 Uhr eine Führung durch das Museum bekommen. Unser Führer war Herr Dietrich Schulze-Horn. Er hat uns alles erklärt.

Im ersten Raum hat er uns an einer abgeschnittenen Baumscheibe erklärt, wie alt dieser Baum war. Das kann man an den Jahresringen sehen. Er hat uns auch viel über die Waldarbeit erzählt. Außerdem durften wir an Sachen riechen, die aus Holz hergestellt werden, wie z. B. ein Öl, dass man zum Räuchern braucht. Das roch wie Schinken.

Im zweiten Raum steht eine Dampfmaschine. Wir konnten einen Film anschauen und sehen wie so eine Maschine funktioniert. Das war sehr interessant. Man verbrennt Holz, erhitzt Wasser und dann entsteht Dampf. Aus dem Dampf macht sie Bewegung. Mit der Bewegung wird eine andere Maschine angetrieben, zum Beispiel eine Lokomotive.

Im dritten Raum gab es viel Holzschnitzerei, die eine Frau mit einer elektrischen Säge hergestellt hat. Es gab einen Adler, eine Eule und einen Stuhl aus einen Baumstamm, auf den wir uns setzen durften. In dem Raum gab es auch eine Gattersäge, die Baumstämme in Balken und Bretter verarbeiten kann. Das konnten wir auch wieder im Fernsehen sehen.

Im letzten Raum konnten wir uns auf kleine Hocker setzen. Vor uns gab es einen großen Baum. Der war nicht echt, sondern mit viel Elektronik. Herr Schulze-Horn stellte eine Musik an und sagte, dass er uns jetzt erklären würde wie sich das Leben eines Baumes in den vier Jahreszeiten verändert. Die Musik war von Antonio Vivaldi "Die vier Jahreszeiten". Wir haben gelernt wie sich Bäume ernähren und warum sie im Winter ruhen.

Zum Schluss durften wir uns noch alles, was uns interessierte, anschauen und anfassen. Es gibt nämlich in dem Museum viele Sachen zum Ausprobieren.

Herr Schulze-Horn hat uns auch erzählt, dass es offene Tage im Museum gibt. Die heißen Dampf- und Gattertage. Da kann man die Maschinen in Betrieb sehen und es gibt Führungen und auch etwas zu Essen.

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