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Die Feuerwehr in Wettenberg hat jetzt für jedes Fahrzeug eine Wärmebildkamera.

Hohe Einsatzbereitschaft

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Wettenberg (pm). Die Einsatzabteilung Krofdorf-Gleiberg hielt jetzt Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Dazu kamen jetzt die Aktiven sowie Vertreter der Ehren- und Altersabteilung zusammen. Neben den üblichen Berichten und Grußworten war durch die Lockerung der Coronabeschränkungen erstmals seit Monaten auch eine anschließende Begegnung auf kameradschaftlicher Ebene möglich.

Der Einsatzabteilung gehören aktuell 36 Aktive an.

Wehrführer Timo Mühlheim begrüßte im Feuerwehrhaus Krofdorf-Gleiberg auch die Mitglieder aus dem sogenannten Schnupperjahr, die noch im Laufe des Jahres aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung kommen.

Dadurch wird die Zahl der Aktiven erstmals die Zahl von 40 erreichen und der Altersdurchschnitt von knapp 32 Jahren nochmals verjüngt. Der Wehrführer blickte auf 48 Einsätze im Jahr 2020 zurück. Hierbei war man nicht nur im eigenen Einsatzbereich tätig, sondern unterstützte auch überörtlich in den Nachbarkommunen.

Um sich hierfür fit zu halten, wurden 27 Übungen durchgeführt und während des Lockdowns gemeinsam mit den Kameraden aus Wißmar und Launsbach fast ebenso viele Unterricht online angeboten. Durch den Lockdown war das Ausbildungsangebot auf Kreis- und Landesebene stark eingeschränkt. Dennoch konnten 22 Lehrgänge besucht werden. Bei der Anzahl der vielen neuen und jungen Mitglieder war das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Bürgermeister Thomas Brunner ging auf die anstehenden Bauvorhaben bei den Feuerwehrhäusern ein. Die Planungen für das Feuerwehrhaus Wißmar sind abgeschlossen, die Planungen für Launsbach und Krofdorf-Gleiberg werden 2022 aufgenommen.

Personell gut besetzt

Gemeindebrandinspektor Andreas Buhl erwähnte den guten Draht der Einsatzabteilung zu den örtlichen Unternehmen. Die Einsatzbereitschaft der örtlichen Wehr sei dadurch auch an Werktagen in der kritischen Phase zwischen 7 und 17 Uhr sichergestellt, und die beiden Löschfahrzeuge stets schnell und personell gut besetzt einsatzbereit. Zu den Wahlen: Daniel Schröder ist neuer Gerätewart. Er löst Uwe Offenbacher ab, der nach über 15-jähriger Dienstzeit altersbedingt ausschied.

Durch eine Spende der Sparkassenversicherung erhielt die Feuerwehr Wettenberg kürzlich eine Wärmebildkamera. Zwei weitere Wärmebildkameras über den kommunalen Haushalt konnten zu vergünstigten Einkaufsmöglichkeien über die Sparkassenversicherung beschafft werden. Dadurch ist in Wettenberg das Ausstattungsziel mit diesen Geräten erreicht und die Anforderungen an die Löschfahrzeuge sind erfüllt.

Wärmebildkameras zeigen Temperaturunterschiede von Gegenständen an und sind sowohl bei Dunkelheit als auch in verrauchten Räumen einsetzbar, um vermisste Personen und Tiere als auch Glutnester und Brandherde schneller finden zu können. Darüber hinaus können sie nötig sein, um den Füllstand von Tanks zu ermitteln oder vermisste Personen in offener Landschaft zu suchen.

In Wettenberg ist diese Technik seit über zehn Jahren im Einsatz, zunächst zentral auf dem Einsatzleitwagen, später auf dem sogenannten Erstangriffsfahrzeug in jedem Ortsteil. Seit 2020 fordert die Norm für Feuerwehrfahrzeuge, das auf jedem Löschfahrzeug eine Wärmebildkamera vorhanden ist. Bei zwei Löschfahrzeugen pro Ortsteil galt es, die Anzahl der vorhandenen Geräte zu verdoppeln.

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