Haltestelle Hardtweg erhalten

  • Rüdiger Soßdorf
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Wettenberg (pm/so). SPD und Grüne machen sich stark für den Erhalt der Bushaltestelle Hardtweg/Burgstraße auf dem Gleiberg. Denn deren Bestand ist durch ein aktuelles Bauprojekt gefährdet. Auf dem Eckgrundstück entsteht eine neue Wohnbebauung.

Ziel der Koalition in der Wettenberger Gemeindevertretung: Die jetzige Haltestelle sollte als Haltepunkt erhalten bleiben, und zwar zusätzlich zu einer in rund 500 Meter Entfernung geplanten neuen barrierefreien Haltestelle. Ansonsten würde sich die Erreichbarkeit des inneren Ortskerns und der Burg erheblich verschlechtern, befürchten SPD und Grüne. Denn von einer Bushaltestelle weiter unten im Hardtweg, etwa beim Abzweig Löwenweg, muss man Richtung Burg und Torstraße ein erheblich größeres Stück bergauf laufen.

Da die Gemeinde selbst nicht Betreiberin des Busverkehrs ist, kann sie den Erhalt der Haltestelle nicht einfach beschließen, sondern ist auf die Mitwirkung des Linienbetreibers angewiesen. Damit eine attraktive Busanbindung des Gleibergs gewährleistet bleibt, soll die Gemeindevertretung daher in ihrer nächsten Sitzung am 7. Oktober die Aufnahme von Gesprächen mit dem Linienbetreiber beschließen, so SPD und Grüne. Die Haltestelle Hardtweg, die von der Linie 802 angesteuert wird, gibt es schon seit Jahrzehnten. !994 ist das jetzige Buswartehäuschen gebaut worden, um den wartenden Fahrgästen bei schlechtem Wetter etwas Schutz zu bieten. Das Wartehäuschen war seinerzeit teils auf Privatgrund errichtet worden.

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