Grenzenloses Ferienvergnügen

  • VonConstantin Hoppe
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Wettenberg (con). Ein Treffen über Ländergrenzen hinweg: Seit Donnerstag läuft zum ersten Mal ein internationales Jugendcamp am Wißmar See. Dort treffen sich Teilnehmer aus Wettenberg und Gießen gemeinsam mit Gleichaltrigen aus den Wettenberger Partnerstädten Tök und Zsámbék (Ungarn) sowie aus Grigny (Frankreich). Bis zum Ende der kommenden Woche wird es hier viele Möglichkeiten zwischen den Jugendlichen geben, sich kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und Erfahrungen über Ländergrenzen hinweg auszutauschen.

Leider nicht dabei sein können Jugendliche aus Wettenbergs französischer Partnerstadt Sorgues: Aufgrund der Corona-Pandemie hätten Jugendliche von hier eine mehrtägige Quarantäne einlegen müssen - das machte den Besuch in Wißmar unmöglich.

So konnten von den geplanten 40 Plätzen für Jugendliche letztlich auch nur 27 besetzt werden. Doch dass das Treffen überhaupt stattfinden kann, wird als großer Erfolg gewertet: »Eigentlich hatten wir bereits letztes Jahr für das Camp ins Auge gefasst - aber das konnte wegen Corona nicht stattfinden«, erläuterte Erster Beigeordnete Ralf Volgmann, als er am Freitagmorgen die internationalen Gäste und deren mit angereisten Betreuer im Jugendcamp begrüßte.

Programm bietet viel Abwechslung

»Ich hoffe, ihr habt hier in Wettenberg einige schöne Tage und könnt euch auch über die Sprachgrenzen hinweg gut kennenlernen«, bekräftigte Volgmann. Auf die Jugendlichen wartet eine abwechslungsreiche Woche: Ausflüge auf die Burg Gleiberg, auf den Hoherodskopf und eine Kanufahrt auf der Lahn am Sonntag werden voraussichtlich die Highlights der Woche sein. Aber natürlich steht besonders das Kennenlernen der Jugendlichen untereinander als wichtigstes Ziel an: »Europa braucht die jungen Leute und wir hoffen sehr, dass in dieser Woche einige Freundschaften entstehen«, unterstrich Gerhard Schmidt, der Wettenberger Ehrenbürgermeister und langjähriges Mitglied der Partnerschaftsvereine. Partnerschaften zwischen Kommunen könnten nur weiterbestehen, wenn es auch junge Menschen gebe, welche die freundschaftlichen Beziehungen und den gegenseitigen Austausch weitertragen. Schmidt: »Die jungen Menschen sind wichtig für Europa - wir handeln aber nicht immer danach«.

Neben den Partnerschaftsvereinen ist auch das Kinder- und Jugendbüro in das Jugendcamp mit eingebunden. Dessen Leiterin Benita Weigand begrüßt das: »Das Camp ist ein schönes Projekt, das auch an das sonst übliche Ferienspiel-Treffen am Launsbacher See erinnert.« Dieses musste coronabedingt in diesem und im vergangenen Jahr ausfallen.

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