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Thomas Langner und Sohn Jan (5. u. 6. v. l.) mit Projektentwickler Helge Hessler (2. v. r.) und weiteren Partnern beim Spatenstich.

Der Gewerbepark Nord wächst

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Wettenberg (so). Der Gewerbepark-Nord vor den Toren von Krofdorf-Gleiberg wächst: Neben dem Neubau für zwei Planungsbüros, der im August bezogen werden kann, war gestern Baubeginn für einen Fahrradfachgeschäft: Delta-Bike baut dort neu. Es entstehen auf zwei Vollgeschossen 1100 Quadratmeter Nutzfläche mit Verkauf, Werkstatt, Büro und Lager. Die Fertigstellung ist für Ende Dezember geplant; im ersten Quartal erfolgt der Umzug des Unternehmens von Wieseck nach Wettenberg.

Am bisherigen Standort in dem Gießener Vorort bleiben lediglich Versand und Online-handel mit fünf Mitarbeitern erhalten; alles andere wird nach Krofdorf-Gleiberg umziehen, erläutert Inhaber Thomas Langner. Der Wißmarer hat sich vor knapp 30 Jahren in Krofdorf-Gleiberg selbstständig gemacht, ist seit 28 Jahren in Wieseck mit Delta-Bike präsent, doch dort reichen die Räumlichkeiten längst nicht mehr aus. Das Ladengeschäft verzeichnet weiterhin starkes Wachstum, der Onlinehandel ebenfalls.

Schon seit mehr als einem Jahrzehnt hat sich Langner mit Neubau-Absichten getragen, war darum auch mehrfach mit der Stadt Gießen und der Gemeinde Wettenberg im Gespräch. Doch geeignete Flächen gab es bislang nicht. Das Grundstück nennt er eine "absolute Wunschlage".

Der Hochbau, eine Holzkonstruktion, soll in der Woche nach Pfingsten beginnen. Das Haus wird wie das benachbarten Bürogebäude eine Altholz-Verkleidung erfahren. Die Hölzer kommen aus Österreich, stammen aus abgebrochenen Gehöften und Hütten und erfahren nun eine Wiederverwendung. Auch ein dritter Neubau, der noch in Planung ist, soll ähnlich gestaltet werden, um in dem Gewerbegebiet eine Ensemblewirkung zu erzielen, erläutern Projektentwickler Helge Hessler und Zimmermann Kai Laumann,

Bürgermeister Thomas Brunner zeigt sich zufrieden mit dem Gewerbezuwachs in der Gemeinde, nennt die Entscheidung für diesen Standort "Ober dem Gleibach" klug. Alternative Bauabsichten am Augarten hatte die Kommunalpolitik verworfen.

Parallel zu den jetzt laufenden Arbeiten erfolgt die weitere Erschließung mit Straßen, Parkplätzen und einem Regenrückhaltebecken, um Oberflächenwasser kontrolliert in den nahen Gleibach einleiten zu können.

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