Hier entsteht im Herzen von Krofdorf der neue Edeka-Markt. Der bestehende Markt wird erst dann abgerissen, wenn der neue in Betrieb gehen kann. FOTO: HENSS
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Hier entsteht im Herzen von Krofdorf der neue Edeka-Markt. Der bestehende Markt wird erst dann abgerissen, wenn der neue in Betrieb gehen kann. FOTO: HENSS

Es geht voran!

  • Rüdiger Soßdorf
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Wettenberg(so). Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Edeka-Markts im Herzen von Krofdorf schreiten zügig voran. Entstehen wird ein Vollsortimenter mit rund 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche, der den vorhandenen, in die Jahre gekommenen Markt ersetzen wird.

In den vergangenen Wochen sind Wohnhäuser an der Hauptstraße abgerissen worden, um Platz für den Markt zu schaffen. Die Abbrucharbeiten hatten in der Fastnachtswoche begonnen.

Noch in diesem Jahr soll die Baugenehmigung für den Neubau beantragt werden. Planungs- und Ingenieurbüros arbeiten derzeit parallel, um dies vorzubereiten. Enger Kontakt besteht nach wie vor zum Städteplaner Professor Alexander Pellnitz von der THM. Er war von der Gemeinde im Vorfeld konsultiert worden, um eine städtebauliche Studie zu erstellen und mehrere Entwürfe mit einzubringen. Dies ist geschehen, um Bürger einzubinden und ein möglichst hohes Maß an Akzeptanz für den Neubau des Supermarktes zu erreichen.

Der Markt wird nicht mehr an der Straße stehen, sondern quasi in zweiter Reihe. Parkplätze werden dort entstehen, wo heute der Edeka-Markt steht.

Zudem sind zwei weitere kleine Wohn- und Geschäftshäuser geplant. Zum einen angrenzend an das Anwesen Hauptstraße 10, zum anderen an der nördlichen Grundstücksgrenze, quasi dort, wo heute die Parkplatzzufahrt ist.

Jetzt doch mit Gründach

Anders als ursprünglich geplant, wird der Neubau weniger als acht Meter hoch sein. Auch das seitens der Kommunalpolitik angeregte Gründach wird umgesetzt. Das Grundstück gehört zu Teilen der Edeka, dazu wurden weitere Flächen von privat angekauft. Investor ist der Wettenberger Unternehmer Kai Laumann.

Um den Neubau hat es in den vergangenen Jahren lange Verhandlungen gegeben. Es war das sprichwörtliche Bohren dicker Bretter, nachdem Kommunalpolitik die Entscheidung getroffen hatte, es solle mitten im Ort und nicht auf der grünen Wiese neu gebaut werden.

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