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Pflegedienstleiter Christopher Haim (l.) dankt Ernst Moritz für die Schenkung des »Griechenland-Panoramas«, das den Eingangsbereich optisch aufwertet.

Gedanken auf die Reise schicken

  • VonKlaus Waldschmidt
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Wettenberg (ws). Mit einer Hommage an seine Wißmarer Wahlheimat wartete jetzt Hobbyfotograf Ernst Moritz auf: Er präsentiert zur Freude der Bewohner, Besucher und Mitarbeiter 50 Fotos im Wißmarer AWO-Pflegeheim.

Die Ausstellung inspirierte die Bewohner schon beim Aufhängen der Fotos. Einige begleiteten Ernst Moritz, seine Gattin Doris und Hausmeister Erhard Adamietz und bewunderten die Bilderschau.

Ein Panorama einer griechischen Berglandschaft im Format 2,50 mal 1,50 Meter schenkte Moritz dem Pflegeheim. Es erfreut im Eingangsbereich der Einrichtung und ist ein »Hingucker«.

Pflegedienstleiter Christopher Haim dankte Moritz für das Geschenk sowie die Ausstellung, die beim Spazieren über die Flure besonders die 44 Bewohner des Hauses erfreue. »Die Bild-Präsentation ist eine besondere Bereicherung für unsere Einrichtung. Sie strahlt Ruhe aus und bietet Gelegenheit, die Gedanken auf Reisen zu schicken«, so Heim.

Gerade in Pandemiezeiten bringe visuelle Vielfalt Abwechslung in den Alltag. »Trotz Corona, das Leben wird weitergehen. Die Bild-Präsentation symbolisiert einen Aufbruch in eine neue Zeit - so wie es vor der Pandemie gewesen ist«, sagt Ernst Moritz. Er hat inzwischen über 50 000 Fotos, fast alle während seiner Griechenland-Aufenthalte, geschossen.

Ergebnis ist eine große Motivvielfalt, die durch die Liebe zum Detail, Integration von Lichteinfällen in der Gesamtkomposition und Farb-Diversität besticht. Seine Motivauswahl ist vielfältig und reicht von Macro-Aufnahmen bis zu Panoramafotos.

Der Hobbyfotograf Ernst Moritz lebt seit 43 Jahren in Wißmar. In jungen Jahren war er Mitglied der Burschenschaft »Kleeblatt«. Im Rahmen eines »neuen Aufbruchs« bei sich abschwächender Pandemie möchte er das Pflegeheim mit farbenfrohen Fotografien bereichern und gerade die Bewohner positiv inspirieren.

Aber auch die Mitarbeiter im Pflegeheim, die eine große Leistung für die Gesellschaft erbringen, möchte Moritz mit seinen Fotos ein angenehmes Arbeitsumfeld auf beiden Stockwerken bieten.

Moritz traf im Heim zahlreiche Freunde und Bekannte aus seiner Wißmarer Jugendzeit. Er kam 1977 aus dem Saarland und war 34 Jahre Soldat. Alle Versetzungen, die beruflich bedingt waren, hielten ihn nicht davon ab, mit seiner Frau in Wißmar zu bleiben.

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