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Der Brunnen in der Launsbacher Lahnstraße. ARCHIVFOTO: SO

FW: »Wasser für Launsbach«

  • Rüdiger Soßdorf
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Wettenberg (so). Der Brunnen in der Launsbacher Lahnstraße bleibt ein »Dauerbrenner«. SPD und Grüne hatten sich dafür stark gemacht, das hübsche, aber mittlerweile funktionslose Teil wieder sprudeln zu lassen: Mit Regenwasser in einem geschlossenen Kreislauf, gegebenenfalls gar mit einer solarbetriebenen Pumpe, die den Umlauf sicherstellt. 70 000 bis 80 000 Euro könnte dies kosten.

Das reicht jedoch den Freien Wählern nicht aus. »Wir wollen eine funktionierende Brunnenversorgung für Launsbach - mit der Möglichkeit für die Bürger, dort Wasser zu holen«, forderte Andreas Bittendorf in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. »Krofdorf hat eine Möglichkeit zur Wasserentnahme, Wißmar hat eine - und Launsbach braucht das auch«.

Mit den bisherigen Erklärungen aus dem Rathaus, dass der Brunnen wegen schadhafter Leitungen versiegt ist, wollen sich die Freien Wähler nicht zufrieden geben. Die Frage einer wirtschaftlichen Sanierung sei nicht abschließend geklärt, meint Bittendorf. Und fordert detaillierte Informationen ein. Zudem wiederholte er die immer wieder geäußerte, aber bislang nicht belegte Vermutung, dass der Brunnen mit dem Bau des Flüchtlingsheimes im Kuhgraben versiegt ist. »Fehlanschlüsse? Das wäre zu klären«, so die Freien Wähler.

Ergebnis: Das Prüfen einer Wasserentnahmestelle für die Launsbacher ist nun ebenfalls auf dem Weg. In der Lahnstraße - oder an anderer Stelle.

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