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Fünf auf einen Streich

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Wettenberg (pm/ik). Das Warten hat ein Ende: Nach monatelanger pandemiebedingter Pause präsentiert der Kunst- und Kulturkreis (KuKuK) Wettenberg am kommenden Samstag wieder eine »echte« Ausstellung in der Kunsthalle in Wißmar. Unter dem Titel »fünf« sind bis einschließlich Ostermontag Arbeiten von fünf Künstlerinnen zu sehen.

Nach dem aktuellen Corona-Öffnungsfahrplan dürfen Museen und Galerien in Hessen seit Montag ihre Pforten nach bestimmten Vorgaben wieder öffnen - je nach Inzidenzwert mit Terminbuchung und Dokumentation. Beim KuKuK hat man vorgesorgt: Die Ausstellung werde auf jeden Fall als Stream auf www.kukuk-wetten berg.de zu sehen sein, berichtet Vereinssprecherin Barbara Yeo-Emde. Wenn die Pandemiebedingungen es erlauben, ist die KuKuK-Ausstellungshalle an Sonn- und Feiertagen von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Malerei, Fotografie und Zeichnung

In seinen Ausstellungen bemüht sich der KuKuK immer wieder um neue künstlerische Kombinationen, die auch über lokale Positionen hinausgehen. Im Ausstellungsprojekt »fünf« begegnen sich ab dem 13. März die Werke von Liesel Haber aus Kirchhain, Cornelia Hollaender aus Wettenberg, Barbara Ritzkowski aus Biebertal, Elisabeth Springer-Heinze aus Wiesbaden und Mechthild Veil aus Frankfurt/Main.

Liesel Haber präsentierte sich bisher vorwiegend mit Malerischem auf Papier und Leinwand. Ihre heimliche Liebe gilt dem Leporello (Faltbuch). Sie übermalt, bedruckt, collagiert und/oder zeichnet. Mal entsteht mehr oder weniger Gegenständliches, mal vorwiegend Abstraktes.

Cornelia Hollaender arbeitete lange mit Aquarell/Aquarellkreide, Acryl, Mischtechniken, Collagen, Materialbildern und Assemblagen. In den vergangenen Jahren konzentriert sie sich auf Fotografie und Foto-Grafik. In dieser Ausstellung präsentiert sie vornehmlich farbige Fotografie mit Marokko-Motiven. Es sind intensive Eindrücke aus nunmehr vier Reisen, die im Spannungsfeld zwischen Kulturstädten und ländlichen Regionen liegen.

»Nordlandreise« heißt die Fotoserie von Barbara Ritzkowski. Im Winter war sie mit dem Schiff auf den Hurtigruten entlang der norwegischen Küste bis zum Nordkap unterwegs. Fotografisch zieht sie den Betrachter mit in den Bann der Polarnacht. Eintauchen und wieder Auftauchen aus der Polarnacht, Reduktion von Licht, Farbe und Formen, spielen mit Reduktion und Abstraktion, zeigt die Fotografin mit ihren Farb- und Schwarzweißfotografien.

Arbeitsschwerpunkte von Elisabeth Springer-Heinze sind Zeichnung und Collage. Ihre Inspiration sucht die Künstlerin bei Spaziergängen durch Wald und Feld. Mit ihren Collagen, Assemblagen und Zeichnungen mit Tusche, Acrylfarbe und Seidenpapier arrangiert sie die Naturphänomene neu, mit frischem Blick und doch seltsam vertraut.

Mechthild Veil beschäftigt sich seit den 80er Jahren intensiv zunächst mit Schwarzweiß-Fotografie, später auch mit Malerei, Zeichnung und Collage. In Wißmar gibt es eine Serie zu Bewegung und Tanz, in der sie mittels Spachtel die gemalten Körper auf Bewegungsabläufe reduziert.

Die (Online-) Vernissage findet am Samstag, 13. März, um 16 Uhr statt. Finissage am Ostermontag, 5. April, 16 Uhr.

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