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Instrumentenkunde mit (v. l.) Karlfried Philipp, Klaus Moos, Dieterich Emde (verdeckt), Ina Sy, Fallou Sy, Barbara Yeo-Emde und Gerhard Schmidt. FOTO: M

Vom "Frühlingserwachen" bis zur "Fliegenden Volksbühne"

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Wettenberg(m). Die Burg Gleiberg hat ihre überregionale Bekanntheit und Bedeutung nicht nur als über 1000-jähriges historisches Bauwerk, sondern mehr und mehr auch als Heimat vielfältiger kultureller Veranstaltungen erlangt. Dafür, dass auch 2020 wieder viele Menschen in das Baudenkmal kommen, steht ein anspruchsvolles Programm, das jüngst Gerhard Schmidt (2. Vorsitzender) und Karlfried Philipp (Schatzmeister) als Kulturbeaufttragte des Gleiberg-Vereins vorstellten. Bei Planung und Umsetzung darf sich der Gleiberg-Verein einmal mehr auf seinen bewährten Partner, den Kunst- und Kulturkreis Wettenberg (KuKuK) mit Barbara Yeo-Emde und dem Vorsitzenden Dieterich Emde verlassen.

Premiere ist am 29. März mit dem "Frühlingserwachen". Im Rittersaal gibt es Musik und Gesang mit Künstlern wie Fabienne Exler und Merle Gudjons, Opernarien und -duette unter Klavierbegleitung mit Colenton Freeman. Zu hören sein wird ebenso die Harfenistin Svanja Clausen aus Wißmar, Sängerin Ingi Fett und Peter Herrmann mit Nicky mit Musik aus den 60ern. Das Programm wird geschmückt mit Geschichten, Geschichtchen und Anekdoten aus der Vergangenheit, von der Burg, dem Gleiberg-Verein und der Gastronomie. Keiner ist für eine solche Aufgabe prädestinierter als Schriftführer Dr. Jürgen Leib. Die Sängerin Nora Schmidt kommt mit Band am 10. Mai. Am 10. Juni heißt es (wie berichtet) "Gleiberg Rocks". Ein Kulturaustausch der besonderen Art findet am 28. Juni mit dem "Afrikatag" statt. Den ganzen Tag gibt es Musik, Gesang, Mode, Speisen, Workshops und mehr. Dabei ist auch der aus dem Senegal stammende und in Gießen lebende Fallou Sy. Er bereitet den Tag gemeinsam mit seiner Frau Ina und mit Unterstützung des Vereins "Domou-Afrika" vor. Unter anderem wird der senegalesische Kabarettist und Kinderbuchautor Ibrahima Ndiaye die afrikanische Tradition des Geschichtenerzählens mitbringen und große und kleine Gäste in die Handlungen einbeziehen.

Am 27. September kommen Michael Quast und Philipp Mosetter von der "Fliegenden Volksbühne Frankfurt" mit ihrem neuen Programm "Grimms Märchen - eine Warnung" auf die Burg. Den Schluss im Jahresreigen bildet das Konzert mit "Ombre di Luci" unter Leitung von Karl Snelting. Unterstützung finden die Veranstaltungen durch die Burggastronomie mit Axel Horn samt Familie und Team.

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