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Susanne Ganswindt und Sibylle von Schnakenburg (r.) haben alle Hände voll zu tun, um für die bevorstehenden Feiertage ihren Kunden ein breites Sortiment an Floristik bieten zu können.

Floristischer Jahresendspurt

  • Alexander Geck
    VonAlexander Geck
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Wettenberg (age). In den Tagen vor Totensonntag herrscht wieder Hochbetrieb in den örtlichen Gärtnereien und Blumenfachgeschäften. So beispielsweise bei Blumen Mülich in Wißmar. Inhaberin Susanne Ganswindt und Sibylle von Schnakenburg fertigen derzeit Grabgestecke für den bevorstehenden Totensonntag an, den letzten der stillen Feiertage. Insgesamt sind sie zu sechst und arbeiten zweigleisig.

Denn auch für die bevorstehende Adventsausstellung, ebenfalls an diesem Wochenende, will man gut gerüstet sein.

Bukette hoch im Kurs

Los ging es mit dem floristischen Jahresendspurt an Allerheiligen und Allerseelen. Doch das Vorarbeiten hat seine Grenzen, schließlich sollen die kleinen Kunstwerke frisch über die Ladentheke im Geschäft am neuen Friedhof gehen. Und auch am Gießener Wochenmarkt. Dort bietet seit 56 Jahren die Tante von Susanne Ganswindt - Ute Knippel - die Gestecke und Kränze bei Wind und Wetter feil.

Bei den Kreationen ist Individualität angesagt. Schließlich ist jede Form der Trauer oder des Gedenkens an einen Verwandten oder guten Freund eine ganz persönliche Sache; und auch in der Weihnachtszeit hat doch jeder seine ganz persönlichen Vorstellungen. Da sind die Fachgeschäfte dank ihres direkten Kontaktes mit den Kunden im Vorteil.

Als Grabschmuck in der kalten Jahreszeit stehen vor allem Bukette hoch im Kurs, verrät Ganswindt - also gebundene Sträuße zum Legen, mit Tannenzapfen und Trockenmaterialien wie etwa Baumschwämmen versehen, ebenso klassische Sträuße. Für die Weihnachtszeit werden vor allem Innenräume dekoriert. In der Gunst ganz oben stehen klassische Adventskränze sowie Weihnachtsgestecke mit und ohne Kerzen - allesamt handgefertigt.

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