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Brand

Feuer in Krofdorf-Gleiberg: Nun steht die Brandursache fest

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Nach dem schweren Feuer am Wochenende in Krofdorf-Gleiberg sind die Ermittlungen zur Ursache abgeschlossen.

Ein defekter Wäschetrockner hat am Samstag den Brand in einem Wohnhaus in Krofdorf-Gleiberg ausgelöst. Das hat die Begutachtung durch einen Fachmann am Montag vor Ort ergeben. Das teilt die Polizei mit.

Polizeisprecher Jörg Reinemer beziffert den materiellen Schaden "locker auf sechsstellig", sicherlich jenseits der 100 000 Euro. Von dem ideellen Schaden ganz zu schweigen: In Flammen aufgegangen sind wohl auch Unterlagen aus dem Archiv des lokalen Heimat- und Geschichtsvereins, die der Hausbesitzer, langjähriger Vorstand des Vereins, dort gelagert hatte.

Das Feuer (Lesen Sie auch: So großartig reagierten die Anlieger) war am Samstag gegen 14 Uhr im Anbau eines Wohnhauses an der Wetzlarer Straße in Krofdorf-Gleiberg ausgebrochen. Der Anbau ist schwer beschädigt, das Wohnhaus – wiewohl vom Feuer selbst verschont – durch Rauch und Ruß doch arg in Mitleidenschaft gezogen. Dichte Qualmschwaden zogen von Süden nach Norden übers ganze Dorf hinweg.

Rund 80 Feuerwehrleute aus Wettenberg, aber auch aus Heuchelheim, Lollar, Gießen und Fernwald, waren über mehrere Stunden bis in den Abend hinein mit den Löscharbeiten beschäftigt.

     Immense Rauchentwicklung

Die Feuerwehrleute waren sowohl von der Wetzlarer Straße als auch von der Höhenstraße aus im Einsatz, um den brennenden Teil des Anwesens zu erreichen. Atemschutzgeräteträger drangen schließlich ins Innere des Gebäudes vor, hatten aber wegen der immensen Rauchentwicklung Schwierigkeiten, sich dort zu orientieren. Vom Anbau wurde ein Teil des Daches abgetragen, um etwaige Glutnester aufzuspüren. Dafür war die Heuchelheimer Drehleiter überaus hilfreich.

In der Nacht zum Sonntag hielten Feuerwehrleute eine so genannte Brandwache, um sicherzustellen, dass das Feuer wirklich aus war.

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