so_weimer4_091021_4c
+
Erika Weimer nimmt den Kulturförderpreis der Gemeinde Wettenberg entgegen.

Erika Weimer ausgezeichnet

  • Rüdiger Soßdorf
    VonRüdiger Soßdorf
    schließen

Wettenberg (so). »Tiergeschichte, die ich meinen Enkeln erzählte«, war das erste Büchlein aus der Feder von Erika Weimer. Als der kleine Band 2007 erschien, da war die Autorin aus Wißmar bereits jenseits der 70.

Etliche weitere Bücher sollten folgen. Auch heute, mit fast 86 Jahren, sitzt sie fast jeden Tag am Rechner und schreibt - aktuell sammelt sie Erfahrungen von Menschen aus deren Umgang mit der Pandemie-Situation.

Für ihr Werk ist Erika Weimer am Donnerstag mit dem Kulturförderpreis der Gemeinde Wettenberg ausgezeichnet worden.

Zum Schreiben angeregt wurde die Wißmarerin übrigens vor einigen Jahren durch diese Zeitung, als sie Erinnerungen zusammenstellte für die Serie »Vom Griffelkasten zur Reifeprüfung«. Immer wieder steht ihre Heimatgemeinde und die Menschen dort im Mittelpunkt ihrer Bücher: Das Spektrum reicht von Sagen und Anekdoten aus dem Gleiberger Land über Wißmarer Menschen und ihre Geschichten bis hin zu historischen Themen, etwa Zeitzeugen-Erinnerungen an das Kriegsende: »Als die Amerikaner kamen«. Hinzu kommen Umweltthemen wie in »Waldgeflüster« oder »Die Farben der Erde«.

Der Wettenberger Bürgermeister Thomas Brunner überreichte den Preis an Erika Weimer im Rahmen der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag in Krofdorf-Gleiberg.

Die Idee des Kulturförderpreises: Bürger und Vereine weiterhin für eine offene Kulturarbeit zu gewinnen und Privatinitiativen zu fördern.

Der Preis, der alle zwei Jahre, alternierend mit dem kommunalen Umweltpreis verliehen wird, ist mit 1000 Euro dotiert. Er wird in diesem Jahr geteilt. Der zweite Preisträger, dessen Name noch vertraulich behandelt wird, wird noch in diesem Herbst im Rahmen einer Veranstaltung geehrt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare