Brunnen Launsbach

CDU erhebt Vorwürfe gegen Thomas Brunner

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
    schließen

Wettenberg(pm). Die Wettenberger CDU will sich jetzt des Brunnens an der Lahnstraße im Ortsteil Launsbach annehmen, der seit einigen Jahre nicht mehr funktioniert. Dies wird seit Längerem von Bürgern beklagt, die dort ihr Gießwasser für die Gärten geholt haben.

Bürgermeister Thomas Brunner (SPD) hatte auf das Problem mit dem Hinweis reagiert, dass die Kosten für eine Reparatur mutmaßlich zu hoch seien, und gesagt, "es hat sich noch niemand gefunden, der für diese Investition die Hand hebt."

"Wie auch?", fragt Anuschka Gerlach, die stellvertretende Vorsitzende der CDU in der Wettenberger Gemeindevertretung. "Es konnte sich nämlich niemand finden, da Herr Brunner bzw. der Gemeindevorstand diese für die Reparatur notwendige Investition niemals der Gemeindevertretung zur Entscheidung vorgelegt hat."

Die Gemeindevertretung dafür zu instrumentalisieren, dass einerseits seit mehreren Jahren nichts geschehen sei und andererseits auch in Zukunft keine Reparatur veranlasst werden soll, sei nicht hinnehmbar.

Gerlach: "Dies ist leider eines von vielen Beispielen, wie Herr Brunner als Bürgermeister und Chef der Verwaltung der Erhaltung und Pflege der gemeindlichen Infrastruktur nicht die Priorität einräumt, die die Bürger von ihrer Gemeinde erwarten."

Als weitere negative Beispiele nennt die Christdemokratin seit Jahren bestehende Schäden an Fahrradwegen, aber auch Hecken, die in die Fahrbahnen hineinragten, sowie zugewachsene Gräben, aus denen praktisch kein Wasser mehr ablaufen könne. Die Liste ließe sich fortsetzen, meint Gerlach.

Die CDU-Fraktion der Gemeinde Wettenberg werde daher für den Launsbacher Brunnen und, soweit nötig, auch für andere seit Längerem nicht behobene Schäden beantragen, dass schnellstmöglich eine valide Kostenschätzung eines Fachunternehmens eingeholt wird, um die Gemeindevertretung überhaupt in die Lage zu versetzen, eine Entscheidung für oder wider eine Reparatur treffen zu können.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare