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Erfolgreich sein mit Beziehungsarbeit

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Von: Rüdiger Soßdorf

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Christoph Werner © pv

Wettenberg (so). »Ich habe mir vorgenommen, so kooperativ und einbindend wie möglich zu arbeiten«, sagt Christoph Werner. Um eben möglichst viele junge Menschen zu erreichen. Seit Anfang des Jahres ist der 40-jährige Jugendpfleger in Wettenberg, hat die Nachfolge von Benita Weigand angetreten.

Der Leiter des Kinder- und Jugendbüros, wie es offiziell heißt, ist gelernter Industriekaufmann und ausgebildeter Lehrer; seine Brötchen verdiente er derweil in der Vergangenheit in der Organisation und Betreuung des Ganztagesangebots an der Gießener Pestalozzischule sowie in der finanziellen Abwicklung des Projekts »Jugendliche stärken im Quartier«.

Angebote für die Ferien

Der neue Jugendpfleger wurde 1981 in Mainz geboren, wuchs im Paderborner Raum auf und lebt und arbeitet seit rund zwölf Jahren in Gießen. Werner ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Als Ziel formulierte er bei seiner Vorstellung im Sozialausschuss der Gemeindevertretung, er wolle Erfolgreiches erhalten und ausbauen, so etwa die Ferienspiele, die Mädchengruppe, Events wie »NoLabel« oder internationale Begegnungen. Das Projekt »Jugendgerechte Kommune« hat der Jugendpfleger ebenfalls auf der Agenda, will helfen dies voranzubringen. Wiederbelebt werden solle, Interesse vorausgesetzt, die Jungengruppe. Für die Osterferien will Werner ebenfalls Angebote für Kinder und Jugendliche vorbereiten.

Zentrales Anliegen ist dem Jugendpfleger dabei, die jungen Leute anzusprechen und zu beteiligen - vor allem jene, die man bislang kaum bis gar nicht erreiche. Da sei Ursachensuche nötig, formuliert Christoph Werner mit dem nötigen Blick auf Angebote ebenso wie Rahmenbedingungen.

Ein Stichwort für ihn ist die aufsuchende Arbeit: Der Kontakt zu den jungen Leuten über die Schulen, an deren Treffpunkten. Gute Beteiligung sei nur durch Beziehungsarbeit möglich, sagt Werner. In der vergangenen Woche war er bereits beim Infonachmittag zum geplanten Pump-Track in Wißmar dabei und zeigte sich erfreut über die engagierte Beteiligung junger Sportler bei der Planung dieses Projekts. FOTO: PM

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