Ehrung fürs Lebenswerk

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Es war so etwas wie der G-8-Gipfel des heimischen Karnevals. Honorationen aus dem Faschingsolymp und den Niederungen der Kommunalpolitik drängten sich auf der großen Bühne der Narrhalla, damit noch einmal einer jene Weihen empfangen konnte, die er ohne Zweifel verdient hat: Walter "Maffie" Marfilius: "Lache, so lange du noch Zähne hast", rief er mit unnachahmlicher Dialektmischung aus "Kroffdicher Platt" und "Määnzer Gebabbel" dem närrischen Publikum der Familiensitzung zu. Vor allem hat er Humor und das noch nach "Achtmal 11 plus zwei" Lebensjahren. Wie berichtet, feierte er dieser Tage seinen 90. Geburtstag.

Es war so etwas wie der G-8-Gipfel des heimischen Karnevals. Honorationen aus dem Faschingsolymp und den Niederungen der Kommunalpolitik drängten sich auf der großen Bühne der Narrhalla, damit noch einmal einer jene Weihen empfangen konnte, die er ohne Zweifel verdient hat: Walter "Maffie" Marfilius: "Lache, so lange du noch Zähne hast", rief er mit unnachahmlicher Dialektmischung aus "Kroffdicher Platt" und "Määnzer Gebabbel" dem närrischen Publikum der Familiensitzung zu. Vor allem hat er Humor und das noch nach "Achtmal 11 plus zwei" Lebensjahren. Wie berichtet, feierte er dieser Tage seinen 90. Geburtstag.

Nun durfte der Ehrenpräsident der Krofdorf-Gleiberger Fastnachtsfreunde (KFF) und Impulsgeber vieler Ideen des lokalen, närrischen Frohsinns, inmitten des Elferrats noch einmal Platz nehmen, um mit Philipp Nickel die mehr als vierstündige unterhaltsame Sitzung zu leiten und zu begleiten. Er, der schon alle karnevalistische Ehrungen, Orden und Auszeichnungen empfangen hat, bekam von Markus Braun, dem Vorsitzenden des Bezirks Marburg-Gießen der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval, die höchste Auszeichnung verliehen: den Bezirks-Ehren-Pin. Braun lobte die Nachwuchsarbeit der KFF, für die nicht nur die 50 Knorzel einmal mehr ein beeindruckender Beweis waren.

Als sichtbares Zeichen der Anerkennung einer konsequent durchgeführten und konzeptionell durchdachten Kinder- und Jugendarbeit verlieh er, stellvertretend für alle Nachwuchsgruppen und deren Betreuer, dem Duo "Carlche & Lenche" (Lena Hohler und Karl Baumann) den Jugendverdienstorden. Um die Tradition der Büttenreden weiterzuführen, sei es wichtig, auch junge Menschen für diese Sache zu gewinnen und zu schulen. "Wenn wir diese jungen Menschen an die Hand nehmen und auf diesem Weg begleiten, ist unsere Zukunft in den Vereinen gesichert", sagte Braun.

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