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Die Mittelhessenmusikanten auf der Burg Gleiberg mit Dirigent Otwin Balser, Nora Schmidt und Bruno Werner (r.).

Drei Stunden lang musikalischer Sonnenschein

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Wettenberg (m). "Die Mittelhessenmusikanten spielen auf" lautete nach dem "Landgraf-Karl-Marsch" der zweite Titel, den die Mittelhessenmusikanten am Sonntag zu Gehör brachten. Es war das einzige Konzert in diesem Jahr und man fühle sich geehrt, dass dies auf Burg Gleiberg stattfindet, sagte Dr. Jürgen Leib, Schriftführer des Gleibergvereins, bei seiner Begrüßung. Rund 150 Gäste fanden bei herrlichem Wetter den Weg in den Burghof, um den Klängen des Orchesters zu lauschen. Sie waren begeistert von dem dreistündigen Programm.

Die Stimmung war hervorragend und das lag auch an Otwin Balser, dem Leiter der vor zehn Jahren gegründeten Formation, der in diesem Jahr auf sein 50-jähriges Musikantenjubiläum blickt. Immer wieder erzählte er zwischen den 30 Stücken Geschichten und Anekdoten. Seine Bodenständigkeit kam auch mit diesem Konzert zum Ausdruck. Pate steht dafür der Titel "Heimatwalzer", in dem Gleiberg, Vetzberg und Dünsberg besungen werden. Wunderschön taten dies das Duo Nora Schmidt und Bruno Werner, mit wohltemperierten Stimmen in Tenor und Alt.

Durch das Programm führte Carsten Schäfer. Passend auch der Titel "Sonnenschein im Hessenland", doch auch anderswo scheint die Sonne. Mit Stücken wie "Unter der Sonne von Mallorca" und der "Sehnsucht nach dem Süden" demonstrierten 20 exzellente heimische Musiker mit ihrem Leiter und dem Gesangsduo, dass Heimat auch dort zu finden ist, wo sich das Herz wohlfühlt. Durch Soli wie von Marius Pfeil (Flügelhorn) im Duett mit Bernhard Blei (Tenorhorn) im Stück "Zwei gute Freunde" wurde die Klasse jedes einzelnen Orchestermitglieds deutlich.

Die größten Walzer- und Polkahits von Ernst Mosch durften nicht fehlen bei diesem Benefizkonzert zugunsten des Gleibergvereins und damit der Burg. Als Zugabe spielten die Mittelhessenmusikanten die drei Stücke "Böhmischer Traum", "Ewige Schlagermelodien" und "Nun ade und Glück auf".

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