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Carmen Rabenau Gemeindesekretärin

Aus drei Gemeinden wird eine

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Wettenberg(mo). In einem sehr gut besuchten Abendgottesdienst in der Winterkirche (Gemeindehaus) predigte Pfarrer Christoph Schaaf zum biblischen Monatsspruch "Gott ist treu" aus dem 1. Korintherbrief und hob hervor: "Gott umgibt uns mit seiner unfassbaren Liebe." An den Gottesdienst schloss sich eine Gemeindeversammlung mit Neujahrsempfang an.

Bevor das große Thema "Vereinigung der drei Wettenberger Kirchengemeinden" angesprochen wurde, stellte Pfarrer Schaaf die neue Sekretärin der evangelischen Kirchengemeinde Krofdorf-Gleiberg, Carmen Rabenau, vor. Carmen Rabenau ist verheiratet und Mutter einer zweieinhalbjährigen Tochter. Ihr galten Segenswünsche für den Dienst und ein herzliches Willkommen der Gemeinde.

Die Vereinigung der drei Gemeinden soll zum Jahresende abgeschlossen sein. In dem Beratungsprozess wurden Arbeitsgruppen zusammengestellt. Eine beriet über das neue Siegel der "Evangelischen Kirchengemeinde Wettenberg", das von einem Fachmann aus dem Rheinland nach Muster aus Wettenberg erstellt wurde. Zu sehen sind drei ungebundene Zeichen wie Wege, die gekrümmt dargestellt sind und somit den Wettenberg andeuten. Über allem steht das Kreuz Christi. Dieser noch vorläufige und erst noch zu genehmigende Siegelentwurf ist kreisförmig gebildet.

An allen drei Kirchorten, in Krofdorf-Gleiberg, Launsbach und Wißmar, bleiben Verwaltungsstellen (Büros) erhalten. Als wichtig werden eine gute Vernetzung der Büros durch Computer sowie für die Öffentlichkeitsarbeit eine gemeinsame Homepage und ein Gemeindebrief gesehen. Doch es bleibt noch einiges zu erledigen: So sind unter anderem offene Themen die Kinder- und Jugendarbeit, der Konfirmandenunterricht und die Kirchenmusik. Außerdem muss ein Konzept zur Regelung der Gottesdienste erarbeitet werden, das diese aufeinander abstimmt. Gut kann da das 2019 in Krofdorf begonnene Prinzip eines monatlichen Abendgottesdienstes (Samstagabend) hineinpassen, das sich, so wurde bestätigt, offensichtlich bewährt habe.

In der Gleiberger Kirche, die weiter für Trauungen und besondere Gottesdienste offen bleibt, sollen auch weiterhin drei bis vier Taufgottesdienste pro Jahr angeboten werden, da diese Kirche gerne für besondere Amtshandlungen genutzt wird.

Um weitere offene Fragen kümmern sich Arbeitsgruppen, die sich regelmäßig zusammensetzen, um für alle Fragen die bestmöglichen Lösungen zu finden: weitere Personen aus der Gemeinde können gerne mitarbeiten oder Vorschläge einbringen.

Ein Besucher sprach es aus: " Wir müssen künftig sehr darauf achten, dass kein Gemeindemitglied verloren geht und müssen auch über Transportmöglichkeiten in die Gottesdienste sprechen." FOTO: MO

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