In Krofdorf-Gleiberg

Diskussion über neutralen Staat

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Wettenberg(pm). Für das gelingende Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft ist die weltanschauliche Toleranz des Staates und seiner Bürger unerlässlich. Seit einigen Jahren wird aber im Namen der Toleranz immer stärker die Forderung nach einer völlig wertneutralen Gesellschaft ohne jede religiöse Verankerung laut. Ist dies eine folgerichtige Konsequenz? Pfarrer Michael Stollwerk problematisiert den landläufigen Neutralitätsbegriff und plädiert für einen toleranten Staat auf christlicher Basis. Er spricht am Montag, 9. März, 19.30 Uhr, im Rahmen der "Wettenberger Gespräche" der ev. Kirchengemeinde im ev. Gemeindehaus in Krofdorf-Gleiberg.

Stollwerk (Jahrgang 1962) studierte Theologie und Orientalistik in Wuppertal, Bonn, Tübingen und Edinburgh. Er war von 1992 bis- 2006 Pfarrer am Dom zu Wetzlar und graduierte als Stipendiat der United Methodist Church 2004 in Washington D.C. zum Dr. of Ministry. Von 2006 bis 2016 arbeitete er als Systemischer Berater und Führungskräftecoach an den Schnittstellen von Theologie, Wirtschaft und Politik. Er ist Verfasser mehrerer Bücher und seit 2016 Pfarrer für Gemeindeentwicklung und innovative Projekte der Reformierten Kirche im Kanton Zürich.

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