Bussi zwischen Biebertal und Wettenberg

  • Rüdiger Soßdorf
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Wettenberg/Biebertal (pm/so). Das Bussi soll künftig die Verbindung zwischen Biebertal und Wettenberg verbessern. Darauf haben sich die Sozialdemokraten aus den beiden Gemeinden verständigt. Aus Biebertal kommen schon seit Längerem Signale, die Busverbindung zwischen den Dörfern zu optimieren - auch und gerade wegen der Schüler, die gemeinsam die Gesamtschule Gleiberger Land besuchen und sich darüber hinaus in ihrer Freizeit treffen wollen.

In Wettenberg macht sich zudem der CDU-Bürgermeisterkandidat Andreas Heuser für die Idee stark. Das Engagement lässt in Summe hoffen, dass in diesem Jahr was aus der Idee wird, um so auch die Auslastung des Bussi zu verbessern.

Die Sozialdemokraten beider Gemeinden haben dazu bereits im vergangenen Jahr Prüfaufträge auf den Weg gebracht.

Das Problem: Heute sind die Buslinien in Biebertal und Wettenberg vor allem auf die Verbindungen nach Gießen ausgerichtet. Es fehlen direkte Verbindungen zwischen den beiden Gemeinden und anderen Nachbarkommunen. »Das ist umso schmerzlicher, weil durch die inzwischen engen schulischen Verbindungen zwischen Wettenberg und Biebertal viele Schüler auch nach der Schule ihre Freizeit bei Freunden, in Sportvereinen, dem Freibad in Wettenberg oder dem Hallenbad in Biebertal verbringen«, so SPD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Ellinghaus aus Wettenberg.

Die Verkehrsgesellschaft Oberhessen hat die Linien zwischen Biebertal und Wettenberg dem bislang nicht angepasst. So fährt der letzte Bus von Fellingshausen nach Wettenberg um 15.19 Uhr und benötigt bis an das dortige Schwimmbad sage und schreibe eine Stunde und 16 Minuten. Von Rodheim-Bieber dauert die Fahrt mit einer Stunde und 13 Minuten nur unbedeutend kürzer. Von Wettenberg nach Biebertal benötigt der Bus zwischen 50 Minuten und über einer Stunde. Da ist man mit dem Fahrrad deutlich schneller.

Auch für ältere Menschen, die im Nachbarort einkaufen oder sich mit Bekannten verabreden möchten sowie Besucher der Bäder wäre eine bessere Busverbindung attraktiv. Erstes Arbeitsergebnis der SPD: Um den Bedarf besser fassen zu können, soll in beiden Gemeinden eine Umfrage durchgeführt werden.

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