Beim Nachwuchs hapert’s

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Wettenberg(mo). Seit 114 Jahren gibt es die Wißmarer Feuerwehr, die 2006 ihren 100. Geburtstag feierte. Wie Wehrführer Kai Gruber am Samstagabend in der Jahreshauptversammlung im Stützpunkt der Wehr berichtete, hat sich die Anzahl der Aktiven dank dreier Quereinsteiger auf 37 erhöht.

Fünf Frauen und 32 Männer bilden eine starke Truppe. Leider gab es aus der Jugendabteilung keine Nachrücker. Bedenklich ist, dass die Jugendfeuerwehr zum Jahresende nur noch aus einem Mitglied bestand.

Gruber berichtete von 28 Einsätzen, bei denen eine Gesamtstundenzahl von 470 Stunden abgeleistet wurde. Schon am 12. Januar war die Feuerwehr gefordert. Kurze Zeit war das Baumglühen gefährdet, doch Mitglieder des Fördervereins sprangen nach einer gelungenen Telefonkette ein und das beliebte Verabschieden von den Weihnachtsbäumen bei Wurst und Glühwein konnte stattfinden. Beim Kita-Brand in Heuchelheim waren auch die Wißmarer eingebunden. Auch ein in einen Bachlauf gestürztes Pferd wurde von der Feuerwehr gerettet. Neben den genannten 28 Einsätzen wurden 33 Übungsstunden angesetzt, die 885 Stunden forderten. Zu Buche schlugen auch die Besuche von Lehrgängen mit 1180 Stunden. Darunter Lehrgänge in Erster Hilfe, Grundausbildung, Umgang mit Gefahrstoffen, für Atemschutzträger, Maschinisten-Ausbildung, Handhabung von Kettensägen, Gruppenführung, Einführung in die Leitung einer Feuerwehr, als Truppführer oder Sprechfunk.

Eine große Bandbreite an Können und Wissen wird hier vermittelt. Dem stellen sich die Feuerwehrleute, um ihrer Wehr einen guten Ausbildungsstand bezeugen zu können. Doch auch auf die Pflege der Kameradschaft wird mit diversen Angeboten zum Feiern viel Wert gelegt. Gruber dankte seinen Kollegen.

Peter Magel verlas den Bericht von Jugendfeuerwehrwart Stefan Geng. Mit noch fünf Mitgliedern im Jahr 2019 konnten 40 Stunden Theorie und Praxis und 37,5 Stunden allgemeine Jugendarbeit durchgeführt werden. Es gab Aktivitäten mit der Jugendfeuerwehr Wettenberg.

Die Werbung um Jugendliche soll 2020 im Vordergrund stehen. Man war sich einig, dass dies wichtig für das weitere Bestehen der Feuerwehr sei. Bericht folgt.

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