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Fassungslos zeigt Helge Hessler die zerstörten Obstbäume.

Baumfrevel in Wißmar

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
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Wettenberg (so). »Ich könnte heulen«, sagt Helge Hessler. Der Wißmarer Jagdpächter steht fassungslos neben einem Birnbaum und vier Apfelbäumen auf einer kleinen Waldwiese in der Gemarkung Aschbach unweit von Wißmar. Alle fünf sind mit einer Astschere mutwillig gekappt worden.

Ende März erst hatte Hessler gemeinsam mit Heinz Grabowski die Hochstämme gepflanzt, um zum Verjüngen der Streuobstbestände beizutragen; dies auch in Abstimmung mit dem Landwirt, der die Flächen bewirtschaftet.

Er »bedanke« sich bei demjenigen, der ihm die Arbeit für den diesjährigen »Pflegeschnitt« abgenommen habe, so Hessler. Er hat bei der Polizei Anzeige erstattet und 1000 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt. Die Summe ist dank »Zustiftungen« mittlerweile auf 1600 Euro gestiegen.

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