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Freuen sich mit den Kindern über gesunde Zähne: Anke Häuser (Prophylaxefachkraft im Arbeitskreis für Jugendzahnpflege), Erzieherin Ines Schneider und Nicole Lember vom Arbeitskreis Zahngesundheit. Foto: so

Ausgezeichnete Arbeit für gesunde Zähne

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Wettenberg(so). Nutella und süße Gelees gibt’s nicht zum Frühstück, die gesüßten Säfte ebensowenig. Stattdessen gibt es ungesüßte Tees. Schon immer hat man in der Kindertagesstätte "Ameise" in Launsbach auf gesundes Frühstück geachtet. Doch mittlerweile setzt man konsequent auf einen zuckerfreien Vormittag mit den lieben Kleinen. Dies ist Teil der Projektarbeit zur Zahngesundheit in der Kita. Dieser Tage hat Anke Häuser vom Arbeitskreis für Jugendzahnpflege im Landkreis Gießen zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Nicole Lember das Prädikatssiegel "Rundum mundgesund: Wir sind dabei" überreicht. Dies in Anerkennung des vorbildlichen Engagements zur Förderung der (Mund)-Gesundheit nach den Grundsätzen des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes für Kinder bis zum 10. Lebensjahr.

Dazu gehört neben dem Trinken vom Wasser oder ungesüßten Tees und dem zuckerfreien Vormittag auch das richtige Zähneputzen.. Das wird täglich eingeübt, und zwar nach der "KAI-Plus"-Systematik. Die richtige Reihenfolge beim Führen der Bürste heißt Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen - und quer. Wichtig auch, dass Eltern abends die Zähne ihrer Kinder (bis in die Grundschulzeit hinein) zusätzlich sauber putzen, raten die Expertinnen.

Die Erzieherinnen in der Kita werden von der Landesarbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege entsprechend geschult. Neben den Mitarbeitern des AK Jugendzahnpflege ist der Zahnarzt ein wichtiger Ansprechpartner: Im Falle der "Ameisen-Kinder" ist dies seit vielen Jahren der lokale Arzt Dr. Norbert Kling.

Was die Umsetzung in der Ameise durchaus erleichtert, ist das gemeinsame Frühstück von Erzieherinnen und Kindern, bei dem die Kinder in der Regel nichts Mitgebrachtes verzehren, sondern die von den Eltern nach "Einkaufszettel" der Erzieherinnen besorgten Lebensmittel. Darüber hinaus werden Eltern dafür sensibilisiert, etwa bei Geburtstagen nach Alternativen zu schauen: Da lassen sich wunderschöne Segelschiffchen aus Paprika schnitzen, oder "Gurken-Lollis". "Es muss nicht immer Kuchen sein", sagt "Ameise"-Erzieherin Ines Schneider.

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