»Aufbruch« ist positiv besetzt

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Wettenberg (pm). Im Juli zeigt der Kunst- und Kulturkreis Wettenberg (KuKuK) gleich zwei Ausstellungen parallel: »Aufbruch« ist eine Gemeinschaftsausstellung, die in der Kunsthalle des Vereins in Wißmar aufgebaut wird und an allen Sonntagen vom 4. Juli bis zum 8. August unter den geltenden Corona-Bestimmungen besucht werden kann. »EigenArt« heißt die virtuelle Ausstellung von Silvia Rudnicki und Annemarie Zaha.

Sie ist ab dem 4. Juli ausschließlich im Netz zu sehen.

Die Vernissage für »Aufbruch« findet am Samstag, 3. Juli, um 17 Uhr auf dem Hof des KuKuK statt. »Der Aufbruch zu neuen Ufern, aus einer unsäglichen Situation in eine bessere Welt und in eine rosige Zukunft, das ist etwas, was wir jetzt alle gerne thematisieren«, heißt es in der Ankündigung des Kunstkreises.

Ein »Aufbruch« sei immer positiv besetzt, optimistisch, von Hoffnung getragen, es ist der Anfang, der glücklich macht, weil man die Möglichkeit eines Scheiterns noch nicht ins Auge fasst. Maltechnisch werden Aufbrüche häufig durch massive, rissige und gesprengte, »aufgebrochene« Farbaufträge dargestellt, oft in expressiver Abstraktion und kräftigen Farben. Es können auch durch das Aufsetzen von anderen Objekten und Fundstücken Assemblagen geschaffen werden.

Die Ausstellung ist nur an den Sonntagen von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Sie wird von elf Vereinsmitgliedern und einem Gast gestaltet, die die Monate der Lockdowns für ihr Kunstschaffen genutzt haben: Michael Ackermann (Handdrucke), Vera Bennung Corominas (Märchen-Illustrationen), Angelika Eichenauer, Gabriele Herlitz, Marita Meurer, Christina Richter, Christine Stefan, Ilse-Marie Weiß (alle Malerei), Dieter Weiß (Holzobjekte, nach mathematischen Prinzipien gebaut oder gedrechselt), Ingrid Wortmann-Wilk, Barbara Yeo-Emde (beide Fotografie), Reiner Packeiser (Graphitstaub auf Büttenpapier).

Das Video zu »EigenArt« von Silvia Rudnicki und Annemarie Zah ist ab dem 4. Juli im Internet über die Website des KuKuK abrufbar (www.kukuk-wettenberg.de). Die beiden Künstlerinnen haben ihre jeweils eigene Art des Kunstschaffens und der Weltsicht zu der gemeinsamen »EigenArt« kombiniert. Noch eine dritte Persönlichkeit bringt ihre eigene Art mit ein: Peter Herrmann unterlegt das Video mit Musik. Die Ausstellung sollte bereits im vorigen Jahr stattfinden, aber Corona brachte dieses Vorhaben zum Stillstand.

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