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Die Altbürgermeister und die europäische Zentralbank

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Rund 200 Bürgermeister-Dienstjahre hatten sich dieser Tage auf Burg Gleiberg zum Gruppenbild zusammengefunden. Die Verwaltungschefs im Ruhestand trafen sich auf Einladung von Günter Feußner und Gerhard Schmidt auf der Burg, um von dort übers Land zu schauen und sich über die aktuellen Arbeiten auf der Burg informieren zu lassen. Denn an dem Wahrzeichen des Gleiberger Landes steht aktuell das Sanieren der historischen Buntglas-fenster an: Der Gleibergverein als Eigentümer der mittelalterlichen Anlage hat bereits etliche Unternehmen und Privatleute als "Fensterpaten" gewonnen, um die mit rund 140 000 Euro veranschlagten Arbeiten stemmen zu können. Darüber hinaus sind weitere Förderer hochwillkommen.

Zusammen mit Burgwirt Axel Horn wurde zudem auf 140 Jahre Gastronomie auf der Burg zurückgeblickt; Heiterkeit löste eine alte Speisekarte von 1892 aus, die mit Schildkrötensuppe und anderen heute undenkbaren Leckereien aufwartete.

Der Platz fürs Gruppenfoto war im Übrigen mit Bedacht gewählt: Seit Mai steht vor dem Burgtor eine "europäische Zentralbank". Das Sitzmöbel steht für den Gedanken Europas - ein freies, vereintes, demokratisches Staatengebilde.

Die Altbürgermeister Howe, Röhrig, Döring, Marx, Münch, Eckl, Hormann und Co. wissen allesamt sehr wohl, was dies bedeutet, haben sie wie alle Kollegen doch in ihren Amtszeiten und vielfach darüber hinaus am europäischen Haus mitgebaut. (so/Foto: Bender)

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