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Finissage mit allen Beteiligten vor der KuKuK-Wand mit Günther-Hermann-Radierungen.

Abspann bei »Sehnsucht.Süden«

  • Vonred Redaktion
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Wettenberg (pm). Am Ende lagen sie einander in den Armen, die Verantwortlichen des Ausstellungsprojektes »Sehnsucht.Süden«. Dieses hatten der Verein der Wettenberger Deutschfranzosen und die Bessinger »edition noir« in Partnerschaft mit dem Kunst- und Kultur-Kreis in dessen Heimstatt in der Wißmarer Goethestraße auf die Beine gestellt. Mehr als 400 Gäste hatten seit dem vorvergangenen Freitag Gefallen an der Schau mit den rund 60 Exponaten und am Begleitprogramm.

Um die 90 waren es am Sonntag, inklusive der von Chansonnière Nora Schmidt umrahmten Finissage.

Norbert Schmidt als Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft ließ das Geschehen kurz Revue passieren, verbunden mit Geschenken zum Dank an die Akteure vor unter hinter den Kulissen.

Worte des Dankes sowie Blumen, Wein oder eine Nora-CD gab es für »noir«-Verlegerin Birgit Klös und deren Mann, den Druckgrafiker und Künstler Bodo W. Klös, für Maler und Drucker Michael Ackermann (Wettenberg), für Galerist Florian Besset (Barjac), Keramikerin Blandine Descombes (Alès) und für Weißblech-Künstler Roland Roure (Carpentras). Für Kunsthistoriker Dr. Friedhelm Häring (Friedberg) wegen zweier fulminanter »Sehnsucht.Süden«-Betrachtungen. Für Krimi-Autorin Sophie Bonnet (Hamburg) und Buchhändlerin Sabine Loh (Wettenberg) sowie den Deutschen Literaturfonds als Förderer für einen unterhaltsamen literarischen Provence-Spätnachmittag. Für DFG-Ehrenvorsitzenden Günter Feußner, weil er bereit war, sehr emotional seine (auch von der Städtepartnerschaft mit Sorgues geprägten) Lebenserinnerungen darzulegen. Für Vilma und Günter Kämpf (Lich) wegen ihres authentischen Vortrages zu »Der Staufenberger Schriftsteller Peter Kurzeck in Uzès«. Für Nora Schmidt, die den Projekt-Soundtrack interpretierte, das Michel-Sardou-Lied »Je viens du sud« in der Version von Chimène Badi. Für KuKuK-Vorsitzende Barbara Yeo-Emde und deren Mann Dieterich für die Gastfreundschaft. Ein Beifall galt Tina und Raymond, längjährigen Nachbarn der Klöses bei deren Kreativferien im Département Gard: Die beiden Älteren waren ohne Ankündigung aus Südfrankreich nach Wettenberg angereist, um ihre Freunde zu überraschen.

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